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Rückverfolgbarkeit Continental will nachhaltig produzierten Kautschuk

Mit einer Entwicklungspartnerschaft setzen sich Continental und die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) gemeinsam für mehr Nachhaltigkeit in der Lieferkette für Naturkautschuk in Indonesien ein, dem weltweit zweitgrößten Erzeuger des Rohstoffs. Dabei kommt der Rückverfolgbarkeit eine wichtige Rolle zu.

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Continental und die GIZ führen ein Rückverfolgungssystem ein, um eine nachhaltige Kautschukproduktion zu gewährleisten. Das Projekt läuft über die nächsten drei Jahre.
Continental und die GIZ führen ein Rückverfolgungssystem ein, um eine nachhaltige Kautschukproduktion zu gewährleisten. Das Projekt läuft über die nächsten drei Jahre.
(Bild: Continental)

Ziel dieser Kooperation zwischen Continental und der GIZ ist es, einen Kriterienkatalog für die nachhaltige Produktion von Naturkautschuk zu erarbeiten. Landwirte sollen entsprechend dieser Kriterien in nachhaltigen Anbaumethoden geschult und die Rückverfolgbarkeit des Kautschuks von den Kleinbauern bis hin zum Einsatz in der Fertigung bei Continental sichergestellt werden.

System zu Rückverfolgbarkeit wird eingeführt

Weil Kautschukbäume in Regenwaldgebieten wachsen, müsse sichergestellt werden, dass ihr Anbau nicht zur Entwaldung führe, so Continental. Um eine nachhaltige Kautschukproduktion gewährleisten und überwachen zu können, wird das Unternehmen und die GIZ ein Rückverfolgungssystem einführen und in den nächsten drei Jahren die nachvollziehbare Produktion von Kautschuk in West-Kalimantan fördern. Insgesamt 400 Landwirte werden dazu ausgebildet, qualitativ hochwertigen Kautschuk unter Einhaltung klar definierter Nachhaltigkeitskriterien anzubauen. Zur vollständigen Rückverfolgbarkeit des Rohstoffs über die gesamte Lieferkette wird ein elektronisches System entwickelt, heißt es.

Nikolai Setzer: „Die Partnerschaft mit der GIZ eröffnet uns den Zugang zu den lokalen Akteuren.“
Nikolai Setzer: „Die Partnerschaft mit der GIZ eröffnet uns den Zugang zu den lokalen Akteuren.“
(Bild: Continental)

„Unser Ziel ist es, eine verfolgbare und nachhaltige Lieferkette aufzubauen und durch Best Practices in der Naturkautschukproduktion mit gutem Beispiel voranzugehen“, erklärt Nikolai Setzer, der im Vorstand der Continental AG für den Konzerneinkauf und die Division Reifen verantwortlich ist. „Die Partnerschaft mit der GIZ eröffnet uns den Zugang zu den lokalen Akteuren, auf die wir angewiesen sind, um Rückverfolgbarkeit und Nachhaltigkeit zu erreichen.“

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