Kreislauf zur Interpack

Das sind die Verpackungs-Highlights am BASF-Stand

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Ein polymerer Monolayer mit gutem Barriereeffekt

Der Verpackungsmarkt hat aktuell zwei große Herausforderungen zu meistern, führt die BASF weiter aus. Den Trend hin zu Monomaterialsystemen und ein möglichst einfaches und effizientes Recycling von Verpackungen gilt es mitzumachen. Das neue Ultradur Barrier B6560 M2 FC TF schließe genau diese Lücke. Denn als echtes Monomaterial bietet die neue Ultradur-Type große Vorteile in puncto Sortierung und Recycling. Gleichzeitig zeichne sich das Material durch sehr gute Barriereeigenschaften aus. Das PBT (Polybutylenterephthalat) ist ideal für die Extrusion von Folien und das Thermoformen von Verpackungen, wie es weiter heißt. Damit bedient Ultradur Barrier B6560 M2 FC TF genau die Anforderungen an eine moderne, zeitgemäße und nachhaltige Verpackung.

Einschichtige Kaffeekapseln halten das Aroma

Und Ultradur B1520 FC R01 ist laut BASF ein PBT mit hoher Fließfähigkeit, das speziell für dünnwandige Verpackungen gedacht ist, die per Spritzgießen hergestellt werden. Diese finden sich in den Bereichen Kosmetika und Lebensmittel. Eine der Hauptanwendungen sind Kaffeekapseln. Das bestehende Portfolio wurde nun um zwei weitere Typen mit speziellen Eigenschaften erweitert. Und zwar um Ultradur B1520 FC LM und Ultradur Barrier B1520 FC LM. Ersteres ist ein Produkt mit besonders niedriger THF-Migration („LM” = low migration) (THF = Tetrahydrofuran). Dies gewährleiste die geringste aromatische Wechselwirkung zwischen Kaffee und Kapsel. Außer dieser Eigenschaft besitzt Ultradur Barrier B1520 FC LM zusätzlich eine verbesserte Barrierefunktion. Denn selbst nach einem ganzen Jahr Liegezeit steige die O2-Konzentration in der Kapsel auf maximal nur 0,1 Prozent. So würden Sekundärverpackungen redundant. Mit Ultrasim von BASF kann der optimale Materialeinsatz übrigens berechnet werden. Dies ermöglicht die Reduktion des Gewichts der Kapsel, wobei die Funktionalität aufrecht erhalten bleibt.

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Darüber hinaus bietet BASF verschiedene Möglichkeiten, um das Material noch nachhaltiger gestalten zu können, wie etwa den Biomass Balance Ansatz. Mittels dieses Ansatzes können bei der Herstellung des Produkts fossile Rohstoffe eingespart werden.

Verpackungen mit wasserbasiertem Kleber kaschieren

Wasserbasierte Epotal-Kaschierklebstoffe sind laut BASF eine nachhaltige Alternative zu lösemittelhaltigen und lösemittelfreien Produkten. Sie böten Verpackungsherstellern zuverlässige Optionen für alle Leistungsstufen. Ihre hohe Anfangsfestigkeit erlaubt die direkte Weiterverarbeitung der damit hergestellten Verbundfolien. Aushärtezeiten seien kaum erforderlich, was zu deutlich verkürzten Vorlaufzeiten führe. Auf Grund der chemischen Zusammensetzung sind wasserbasierte Klebstoffe außerdem intrinsisch sichere Systeme.

Das BASF-Portfolio bietet nun auch Klebstoffsysteme für die Herausforderungen am Ende des Lebenszyklus von flexiblen Verpackungen. So ermöglichten Epotal-Klebstoffe auch das Recycling mehrschichtiger Verpackungsmaterialien, Weil sich die Schichten einer Verpackungsfolie im Recyclingprozess leicht voneinander trennen ließen.

Eine andere Option ist ein Klebstoff, der den Papierrecyclingprozess nicht negativ beeinflusst und somit papierbasierte Verpackungen ideal ergänzt. Um schließlich vollständig kompostierbare Verpackungen zu erhalten, können kompostierbare Epotal-Kaschierklebstoffe mit kompostierbaren Verpackungsmaterialien kombiniert werden. Und die Herstellung von Monomaterialverpackungen wird durch Barrierebeschichtungen oder Klebstoffe ermöglicht. Übrigens gibt es die Möglichkeit, alle Produkte im Adhesive Coating Center von BASF in Ludwigshafen zu testen.

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