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Dafür arbeiten wir eng mit zwei Entwicklungshäusern zusammen, die mit uns gemeinsam unsere Konzepte in eine moderne und skalierbare Software umsetzen, die in den meisten Fällen ohne Sonderprogrammierung auskommt. Das Spektrum reicht von der „einfachen“ Lagerplatzverwaltung in manuell bedienten Lägern bis hin zur Steuerung von komplexen automatischen Anlagen.
MM: Gibt es bezüglich Ihrer Projekte Größenbeschränkungen?
Brandstetter: Also zunächst einmal: Wir sind nicht auf bestimmte Lagerkonzepte fixiert und gehen völlig frei an eine Planung heran. Das heißt, wir schauen ganz neutral auf alle relevanten Daten des Kunden: Ziele, Anforderungen, Rahmenbedingungen.
Auf dieser Basis planen wir das für diesen Kunden passende System, egal ob manuell oder automatisch bedient, mit und ohne Datenfunk. Das können dann einzelne kompakte Lagersysteme sein oder komplexe Distributionszentren in Silobauweise.
Und was die Größenordnung eines Auftrags angeht, die ist daher auch nur bedingt relevant. Was wir aber sicherlich nicht machen wollen und werden, sind Projekte in der Größenordnung von beispielsweise Flughäfen. Dem liegt nicht zuletzt eine ganz präzise Risikobewertung zugrunde. Und natürlich werden wir auch sicher nicht jeden Unsinn mitmachen oder einen Auftrag um jeden Preis annehmen.
MM: Die Planung und der Bau von Logistikzentren sind ein Thema, Wartung und Instandhaltung ein anderes...
Brandstetter: Natürlich bieten wir das komplette Programm, das der Kunde erwartet, von der Service-Hotline über eine Fernwartung bis zum Service-Techniker vor Ort. Und da zeigt sich erneut der große Vorteil des Direktvertriebs.
Wir haben ja europaweit mehrere Tausend Servicetechniker im Einsatz, die unter anderem auch unsere Schmalgangfahrzeuge betreuen, die im Übrigen aus technischer Sicht durchaus anspruchsvoller als eine Fördertechnik oder ein Regalbediengerät sind. Diese Serviceleute werden bereits während der Planungs- und Inbetriebnahmephase auf die Anlage in ihrer Nähe geschult und können im Bedarfsfall entsprechend schnell reagieren.
MM: Welchen Einfluss spüren Sie durch die Globalisierung der Märkte? Sind Sie dafür mit Ihren die regionalen Märkte bedienenden Niederlassungen richtig aufgestellt und wie arbeiten Sie bei Regionen übergreifenden Projekten zusammen – wenn ein Kunde beispielsweise neue Logistikanlagen in mehreren Ländern plant?
Brandstetter: Wir haben natürlich ein recht starkes, länderübergreifendes Großkundengeschäft. Solche Unternehmen denken oft nur noch in Wirtschaftsräumen statt in politischen Grenzen. Und diese Kunden erwarten einfach unsere Präsenz vor Ort.
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