Rekord erreicht! Auftragsbestand der deutschen Industrie im Höhenflug

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

In der deutschen Industrie gibt es aufgrund von prall gefüllten Auftragsbüchern nun mehr Hoffnung auf ein Ende der langen Durststrecke in Sachen Konjunktur ...

Das Statistische Bundesamt meldet für die deutsche Industrie seit Erhebung der Daten vor 21 Jahren ein Allzeithoch und einen Rekord in Sachen Auftragslage. Vor allem der sonstige Fahrzeugbau, zu dem auch Rüstungssysteme gehören, sorge für Rückenwind ...(Bild:  Bundeswehr)
Das Statistische Bundesamt meldet für die deutsche Industrie seit Erhebung der Daten vor 21 Jahren ein Allzeithoch und einen Rekord in Sachen Auftragslage. Vor allem der sonstige Fahrzeugbau, zu dem auch Rüstungssysteme gehören, sorge für Rückenwind ...
(Bild: Bundeswehr)

Der Auftragsbestand in Deutschlands Industrien stieg im Juli (preisbereinigt) um 1,5 Prozent zum Vormonat, teilt nämlich das Statistische Bundesamt aus Wiesbaden mit. Der Lage im verarbeitenden Gewerbe markiere damit abermals ein neues Allzeithoch. Gemessen am Vorjahresmonat, stieg der Auftragsbestand um 10,9 Prozent, wie es weiter heißt. Und bereits in den vergangenen Monaten ist der Auftragsbestand in den Unternehmen tendenziell gewachsen. Die Reichweite für den Auftragsbestand stieg laut Analysen des Bundesamts auf neun Monate. Das, wie betont wird, ist der höchste Wert seit Beginn der Erhebung der Daten 2015. Gestützt wurde die positive Entwicklung besonders durch den Anstieg im sonstigen Fahrzeugbau. Die Autoindustrie an sich, habe weiterhin nicht viel zu Lachen.

Das sind momentan die Wachstumstreiber der Industrie

Wo es also brummt, sind die Sektoren Flugzeuge, Schiffe, Züge und natürlich Militärfahrzeuge. Dort sind zuletzt viele neue Aufträge eingegangen und die Fertigungsdauer ist vergleichsweise lang. Beim Anstieg im sonstigen Fahrzeugbau dürften aber auch die staatlichen Rüstungsausgaben eine Rolle gespielt haben. Auch ein leichter Anstieg im Maschinenbau wirkte sich positiv aus, während der Auftragsbestand in der Autoindustrie, wie bereits angedeutet, sank. Wegen anziehender Exporte und der staatlichen Milliardenausgaben haben nun führende Institute ihre Prognosen angehoben. Das Ifo-Institut erwartet für 2026 nun etwa ein Wachstum um 1,4 Prozent. (2025 hatte das Bruttoinlandsprodukt nur um 0,2 Prozent zugelegt). In den beiden Jahren davor war die Wirtschaft geschrumpft.

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