Suchen

Anlageninventur

Fehlerfreie Anlageninventur in ganz kurzer Zeit

Seite: 3/4

Firmen zum Thema

Robuste CK3-Handhelds von Intermec als erste Wahl für die Inventur

Bei der Vorführung eines Beispielszenarios bei einem ersten Treffen im Oktober 2010 wurde auch das mögliche Szenario hinsichtlich eines Einsatzes mit Barcode-Handhelds und der Anbindung an SAP live präsentiert.

Aufgrund der Vorgaben des LWL und nach Prüfung diverser Handheld-Typen entschied sich der LWL schließlich für den Barcodescanner CK3 EX25 von Intermec. Der CK3 eignet sich durch seinen Aufbau insbesondere für robuste Umgebungen. Das Gerät wiegt nur rund 450 g und ist daher speziell für die weibliche Belegschaft gut geeignet. Neben einer numerischen Tastatur besitzt das Produkt einen farbigen Touchscreen sowie einen leistungsstarken Akku mit 5000 mA. Zusätzlich verfügt das Gerät über einen Back-up-Akku, der für die Pufferung der Daten sorgt, sobald der Originalakku gewechselt werden muss. Somit kann der LWL sicher sein, dass es zu keinen Datenverlusten kommt. Unter den Akkus befindet sich zudem ein SD-Card-Slot für zusätzliche Speichermedien, sodass die Speicherkapazität jederzeit erhöht werden kann.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 7 Bildern

Barcodes können omnidirektional von 15 cm bis auf 15 m Entfernung gelesen werden

Das Gerät verfügt zudem über das Scan-Modul EX25, welches einen integrierten 2D-Imager für den Nah- und Fernbereich besitzt. Dies bedeutet, dass die Barcodes omnidirektional von 15 cm bis auf 15 m Entfernung gelesen werden können, was beispielsweise in Sporthallen der Schulen wichtig sein kann, wenn der Barcode auf einem Basketballkorb in ein paar Metern Höhe angebracht ist.

Für die Einbindung des Intermec-Handhelds in die LWL-Prozesse konnte Opal die entsprechende Schnittstelle zum SAP-System sowie die Applikation auf dem Endgerät anbieten. Diese umfassten sämtliche Funktionen wie die Inventurdatenerfassung, mögliche Umzüge von Gütern sowie Abgänge. Zudem wurden die sogenannten SAP-Rollen im System von Opal eingerichtet, die jeweiligen Berechtigungen für die verschiedenen Mitarbeiter im SAP-System.

Verfahrensfreigabe durch das interne Kontrollsystem

Bevor die Anlagensoftware von Opal ins Produktivsystem eingespielt werden konnte, mussten nach Vorgabe des internen Kontrollsystems (IKS) beim LWL alle Funktionen des neuen Verfahrens in einem gesonderten SAP-Testsystem geprüft werden. Erst dann wurde Opal die Verfahrensfreigabe durch das IKS des LWL für das Einspielen der Software in die Produktion erteilt.

Dafür wurde ein sogenannter Testmandant eingerichtet, eine Kopie des Systems, um einen Probelauf zu simulieren. Beispielsweise wurde überprüft, wie das Zusammenspiel mit der Hardware allgemein verläuft und ob die Daten auf das Handheld vollständig und richtig aus dem SAP-FI-AA-System übernommen werden. Die Ergebnisse wurden protokolliert und dem IKS dargestellt. Dieses zeigte sich sehr zufrieden, da das Zusammenspiel der Intermec-Handhelds mit dem SAP-System äußerst positiv verlief. Jegliche Sicherheitsbedenken für das Rechnungswesen konnten auf diesem Wege ausgeräumt werden. Das IKS erteilte entsprechend die Freigabe. Für die Inventur 2011 wurden daraufhin in der ersten Bestellung sieben Intermec CK3 bestellt, damals noch mit 1D-Imager. Später wurden weitere zehn Geräte mit 2D-Imager dazubestellt.

(ID:38123030)