Automatische Kleinteilelager Hörmann Logistik ist neuer Distributor für Autostore

Redakteur: Victoria Sonnenberg

Seit dem 1. Oktober 2013 ist Hörmann Logistik offizieller Distributor von Autostore in Deutschland. Damit erweitert der Generalunternehmer sein Produktportfolio und bietet Konzeption, Lieferung, 24/7-Service-Hotline und Wartung aus einer Hand.

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Das Autostore-Grid besteht aus einer selbsttragenden Aluminiumstruktur, die in rechteckige Felder unterteilt ist. Jedes Feld bietet Raum für einen Behälterstapel.
Das Autostore-Grid besteht aus einer selbsttragenden Aluminiumstruktur, die in rechteckige Felder unterteilt ist. Jedes Feld bietet Raum für einen Behälterstapel.
(Bild: Hörmann Logistik)

Mit hohem Volumennutzungsgrad, Dynamik, Energieeffizienz, einfacher Erweiterbarkeit, direkter Anbindung von Kommissionierplätzen und kompakter Lagerfläche weist Autostore wichtige Vorteile im Vergleich zu konventionellen automatischen Kleinteilelagern (AKL) oder Shuttlesystemen auf. Zudem bietet das System eine hohe Diebstahlsicherheit.

Die Behälter werden übereinander direkt auf den Hallenboden gestapelt. Über den Behälterstapeln ist ein Fahrschienensystem (Grid) montiert, auf dem batteriebetriebene, autonome Fahrzeuge, sogenannte Roboter, verfahren und kooperativ die Behälter aufnehmen, umsortieren und zu den direkt angekoppelten Kommissionierplätzen transportieren.

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Selbsttragende Aluminiumstruktur ist flexibel in der Anpassung

Das Autostore-Grid besteht aus einer selbsttragenden Aluminiumstruktur, die in rechteckige Felder unterteilt ist. Jedes Feld bietet Raum für einen Behälterstapel. Das Grid kann in Form und Höhe variieren, um sich den räumlichen Gegebenheiten anzupassen. Gebäudestützen oder räumliche Nischen sind einfach zu integrieren. So kann es raumfüllend, aufgeständert, auf mehreren verbundenen Etagen, mit verschiedenen Höhenniveaus oder auch über verschiedene Gebäude hinweg mit langen Distanzen eingepasst werden.

Bei gleichem Grundmaß der Behälter können, abhängig von der Behälterhöhe (330 mm beziehungsweise 220 mm), maximal 16 beziehungsweise 24 Behälter bis zur Oberkante des Grids auf 5,4 m gestapelt werden. Das maximale Gesamtgewicht der Behälter beträgt 35 kg. Die Behälter können mittels Einstecktrennern für die Lagerung von mehreren Artikeln mehrfach unterteilt werden und sind neben einer Standardausführung auch als antistatische ESD-Version erhältlich.

Roboter können Behälter aufnehmen, transportieren und absetzen

Für den Transport der Behälter im System sind die Roboter zuständig. Jeder dieser Roboter kann sich durch seine über Eck angeordneten Räderpaare in zwei Richtungen bewegen und jede Position im Raster erreichen. Ausgestattet mit einem speziellen Lastaufnahmemittel kann jeder Roboter die Behälter aufnehmen, transportieren und absetzen. Die Roboter kommunizieren über WLAN mit dem Steuerungssystem, das die Transportaufträge an die einzelnen Roboter vergibt. Bei zu geringer Batteriekapazität fahren die Roboter selbstständig zu einer der am Rand des Grids befindlichen Ladestationen. Mit einer Beschleunigung von 0,8 m/s² und einer Geschwindigkeit von 3,1 m/s versorgt ein Roboter die Kommissioniermodule mit etwa 25 Behältern pro Stunde.

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