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Faustformel: Erwartete Wassermenge mit zehn multiplizieren
Schwierig ist die Berechnung der benötigten Trockenmittel-Menge. Zwar gibt es eine DIN-Formel, doch für Praktiker empfehle sich nach Unternehmensangaben folgende Faustformel: Einfach die erwartete Wassermenge mit zehn multiplizieren. Im geschilderten Beispiel wären das 400 g Trockenmittel. Da jedoch Temperatur als auch relative Luftfeuchtigkeit steigen könnten, sollte man großzügig sein. Zur genauen Bestimmung des Bedarfs hilft beispielsweise die Hotline von Thomar unter Tel. (0 41 53) 52 05 33. Wer in großen Einheiten versendet, kann mit 16 kg Trockenmittel pro Standardcontainer kalkulieren.
Positionierung der Beutel im oberen Teil der Verpackung
Es sollte darauf geachtet werden, dass die Verpackungsfolie nicht beschädigt ist. Je dicker das Material, umso weniger Feuchtigkeit wandert durch. Verbundfolien mit Sperrschicht (Alumimium-beschichtet) sind besser als PE-Folien. Auch die Böden sollten gut abgedichtet werden. Dazu sollte möglichst wenig feuchtigkeitsspeicherndes Material wie Holz oder Pappe eingesetzt werden. Auch nasse Paletten sollten nicht zum Versand verwendet werden oder man sollte sie vorher durchtrocknen lassen.
Trockenmittelbeutel sollten nach der Faustformel ausreichend dimensioniert und im oberen Teil der Verpackung positioniert werden, denn die Feuchtigkeit zieht mit der warmen Luft nach oben. Da die Trockenmittelbeutel Feuchtigkeit aufnehmen, sollte der direkte Kontakt mit der Ware möglichst vermieden werden, weil leichte Feuchtigkeitsübertragungen nicht auszuschließen sind. Standard-Trockenmittel sind nicht umweltgefährdend, können also nach Gebrauch wie normaler Restmüll entsorgt werden.
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