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Das Ergebnis mit dem Namen Pocket-Pack besteht aus einer Umverpackung und bis zu zwölf Wallets (Taschen). Jedes Wallet enthält einen Blister mit fünf oder sieben Tabletten des Medikaments. Transport- und anwendungssicher werden die Wallets zum täglichen Begleiter; wichtig, weil die Arzneimittel vor dem Frühstück eingenommen werden müssen.
Enge Zusammenarbeit für intelligente Verpackung
„Mit Pocket-Pack haben wir bewiesen, dass in der engen Zusammenarbeit zwischen Pharmaunternehmen, Designagentur, Verpackungs- und Verpackungsmaschinenhersteller eine therapiesichere Verpackungsidee ohne große Abstriche in einen reibungslosen Produktionsprozess überführt werden kann“, erklärt Jürgen Nowak, Produktmanager bei Faller. „Nur im Zusammenwirken dieser Disziplinen konnte die genau auf den Patientennutzen abgestimmte Lösung entstehen.“
So liefert Faller die Wallets bei der Pharmaproduktion an, wo sie mit den Blistern bestückt, verklebt und in entsprechender Anzahl in die mitgelieferte Umverpackung (ebenfalls von Faller) konfektioniert werden.
Ein anderes Beispiel einer erfolgreichen Zusammenarbeit ist die Entwicklung einer Verpackung für Patienten mit motorischen Einschränkungen. 10 Mrd. Euro Folgekosten entstehen nach Expertenschätzungen allein in Deutschland aufgrund von Fehlern bei der Medikamenteneinnahme. Grund sind oft schlecht zu handhabende Pharmaverpackungen.
Sicherheit bei Handhabung und Wirksamkeit des Inhalts
Daher entwickelte Faller mit Schwarz Pharma (Monheim) für das Parkinson-Medikament Neupro eine Verpackung, die Convenience und Anwendungssicherheit für Patienten mit motorischen Einschränkungen bietet. Die Pharmaverpackung zeichnet sich neben ihrer funktionalen Haptik vor allem durch ihre sehr einfache Handhabung aus: Nach der Erstöffnung der Perforation ist die Deckelklappe über eine speziell gerillte Lasche sicher und einfach wieder zu verschließen. Die breite Packungsöffnung erleichtert dem Patienten zudem den Zugriff auf den Inhalt.
Sicherheit für den Patienten bedeutet aber auch, dass er sich auf den Inhalt und die Wirksamkeit des Wirkstoffes verlassen kann. Nach Angaben des internationalen Verbandes der Arzneimittelhersteller (IFPMA) sind weltweit rund 7% der Arzneimittel gefälscht. Das entspricht einem Volumen von mehr als 20 Mrd. Dollar. Dies sind nicht nur gewaltige Umsatzeinbußen, sondern ist für viele Menschen, besonders in den Entwicklungsländern, lebensgefährlich.
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