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Fahrerlose Transportsysteme Keine Angst mehr vor dem Parkhaus

Allen, denen die Suche nach den letzten freien Plätzen im Parkhaus schon vor dem Einkauf den letzten Nerv raubt, kann künftig geholfen werden: Das Robotersystem „Ray“ der Serva Transport Systems GmbH könnte die Lösung des altbekannten Großstadtproblems sein.

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„Ray“ von Serva Transport Systems passt sich an die Maße jedes Pkw an und transportiert sie zum automatisch ermittelten Stellplatz.
„Ray“ von Serva Transport Systems passt sich an die Maße jedes Pkw an und transportiert sie zum automatisch ermittelten Stellplatz.
(Bild: Audi/Serva Transport Systems )

Nach Angaben des Herstellers schafft das kompakte fahrerlose Transportsystem (FTS) bis zu 60 % mehr Platz für Fahrzeuge und funktioniert auf individuell angepassten Wegen auch bei wenig Raum problemlos. Den Vorteil der Platzersparnis würden nicht nur Städte und verschiedene Werke der Automobilindustrie nutzen, sondern beispielsweise auch der Düsseldorfer Flughafen – dieser setzt seit Juni 2014 auf das automatische Parken. Der Fahrer gibt sein Auto dazu an einer Übergabestation am Eingang des Parkhauses ab. Über Sensoren werden Position und Maße des Fahrzeugs ermittelt. Um sich jedem Pkw-Typ individuell anpassen zu können, kann der Roboter seine Lage verändern. Genau bei dieser Verstellung der Greifarme kommen E-Ketten von Igus zum Einsatz. Sie gewährleisten eine sichere Führung der Leitungen. Diese lassen sich dank der aufklappbaren Öffnungsstege auch auf beengtem Bauraum leicht einlegen. Auch dank ihres geringen Gewichts, das bei den flexiblen Bewegungen des Parkroboters von Vorteil ist, überzeugen die Ketten, so Igus. Nach der Abmessung wird das Fahrzeug, ähnlich der Funktion eines Gabelstaplers, bis zu 10 cm angehoben.

„Vector Awards“ auf dem Hannover-Messe-Stand von Igus

Der 6 m lange und 3 m breite Roboter befördert den Pkw dann zu seinem vorgesehenen Platz. Von diesem holt das fahrerlose Transportfahrzeug (FTF) den Pkw auch wieder ab und bringt ihn zurück zur Übergabestation.

Energieketten von Igus sorgen bei der genauen Anpassung des FTF an jedes Fahrzeug für eine sichere Führung der Leitungen.
Energieketten von Igus sorgen bei der genauen Anpassung des FTF an jedes Fahrzeug für eine sichere Führung der Leitungen.
(Bild: Igus )

Der Parkroboter ist nur ein Beispiel für eine innovative Anwendung aus den Einsendungen des „Vector Awards“, den Igus alle zwei Jahre initiiert und mutige Energieführungsanwendungen aus aller Welt auszeichnet. Auch 2016 werden auf der Hannover Messe wieder die spannendsten Anwendungen gekürt. Die Preisverleihung findet am 27. April auf dem Igus-Stand in Hannover (Halle 17, Stand H04) statt.

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