Nachhaltigkeit Maßanzug für Verpacktes mithilfe von 3D-Technik

Verpackungstechnikspezialist Quadient bringt mit der „CVP Everest“ eine neue automatisierte Verpackungsanlage auf den Markt. Die Maschine vermisst, schneidet, faltet, verklebt und etikettiert bis zu 1.100 maßgeschneiderte Transportkartons pro Stunde.

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Diese automatisierte Verpackungsanlage produziert bis zu 1.100 maßgeschneiderte Pakete pro Stunde. Versender sparen somit Wellpappe, Transportvolumen und Kosten.
Diese automatisierte Verpackungsanlage produziert bis zu 1.100 maßgeschneiderte Pakete pro Stunde. Versender sparen somit Wellpappe, Transportvolumen und Kosten.
(Bild: Quadient)

Mit dem Verpackungsautomaten „CVP Everest“ zielt Anbieter Quadient klar auf Versender mit einem hohen Paketvolumen ab. Zu Beginn des Vorgangs steht ein 3D-Scanner, der die starren oder flexiblen Produkte exakt vermisst. Auf Grundlage der generierten Informationen wird automatisch ein Karton, der mit einem kundenindividuellen Branding versehen sein kann, ausgeschnitten, gefaltet, geschlossen, verklebt und etikettiert. Wie der Hersteller angibt, zählt die Anlagen zu den schnellsten, die es derzeit auf dem Markt gibt.

Immer mehr Verbraucher ärgern sich über zu große Pakete, in denen viel Luft verschickt wird. Das ist weder nachhaltig noch kostengünstig.

Claus Weigel, International Senior Sales Manager DACH bei Quadient

Versender, die mithilfe dieser Anlage passgenaue Transportpakete verschickten, würden nicht nur ihre Kunden glücklich machen, sondern auch Geld sparen und die Umwelt schonen.

Produktivität rauf, Lohnkosten runter

Außerdem sprächen auch Nachfrageschwankungen und der zunehmende Arbeitskräftemangel für die Anschaffung einer solchen Anlage: Die „CVP Everest“ könne bis zu 20 manuelle Verpackungsstationen ersetzen – gut für die Produktivität und niedrige Lohnkosten. Im Schnitt könne das Versandvolumen dank der passgenauen Transportkartons um 50 Prozent reduziert werden. Wer statt Standardkartons passgenaue Pakete für den Warenversand einsetze, spare außerdem bis zu 30 Prozent Wellpappe.

Um den Return on Invest (ROI) zu berechnen, erfassen die Experten von Quadient die individuellen Prozesse des Kunden. Seit das Pariser Unternehmen 2020 in den DACH-Markt eingetreten ist, sorge ein stetig wachsendes Technik- und Supportteam für eine kontinuierliche Systemverfügbarkeit, gibt Quadient an. Techniker könnten über Kameras in den Anlagen remote sofort auf die Geräte zugreifen und, falls notwendig, auch in kurzer Zeit vor Ort sein. Nutzer profitierten zudem von Schulungen, umfangreichen Ersatzteilpaketen sowie regelmäßigen Software-Wartungen.

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