Illegaler Zielmarkt Zwei Personen wegen rechtswidriger Lieferungen nach Russland angeklagt

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Waren von fast einer Million Euro Wert wurden von zwei Männern über Umwege nach Russland exportiert. Das hat nun Konsequenzen ...

So geht`s nicht! Das jedenfalls meint das Landgericht Münster im Fall von zwei Männern, die es gewagt haben, Waren von mehreren Hunderttausend Euro nach Russland zu schicken, obwohl das die EU verboten hat ...(Bild:  Stickermick)
So geht`s nicht! Das jedenfalls meint das Landgericht Münster im Fall von zwei Männern, die es gewagt haben, Waren von mehreren Hunderttausend Euro nach Russland zu schicken, obwohl das die EU verboten hat ...
(Bild: Stickermick)

Genau 65 Ausfuhren im Wert von knapp 833.000 Euro haben zwei Geschäftsführer unter Umgehung der von der EU verhängten Sanktionen über die Türkei und Kirgistan nach Russland geschafft. Wegen dieser Verstöße gegen das Außenwirtschaftsgesetz stehen die beiden Angeklagten aus Oelde im Münsterland nun vor dem Landgericht Münster. Dabei sollen die Fälle von 2023 bis 2024 überwiegend aus dem Bereich Maschinenbau über Briefkastenfirmen verschleiert worden sein. Nach Angaben des Gerichts sollen die beiden ihren Tatplan gemeinschaftlich mit ihrem Vater umgesetzt haben. Gegen ihn läuft nun auch ein eigenes Verfahren. Den Söhnen sei bekannt gewesen, dass die Waren an die tatsächlichen Käufer in Russland weitergeleitet wurden. Die EU versucht bekanntlich, Russlands Möglichkeiten, den Krieg gegen die Ukraine fortzusetzen, zu begrenzen.

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