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Logistikplanung Neues Hochregallager für Brauns-Heitmann

Das Warenspektrum von Brauns-Heitmann ist vielfältig und wird in einem hoch modernen Umfeld produziert und gelagert. In einer Baulücke auf dem Firmengelände entsteht jetzt ein automatisches Hochregallager mit 10.000 Palettenstellplätzen, das vom Dortmunder Planungsbüro Dobülog konzipiert wurde.

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Baulücke: Auf nur 1350 m² entsteht ein automatisiertes HRL für 10.000 Paletten.
Baulücke: Auf nur 1350 m² entsteht ein automatisiertes HRL für 10.000 Paletten.
(Bild: Dobülog)

Brauns-Heitmann aus dem westfälischen Warburg produziert Textil- und Eierfarben genauso wie Pflegeprodukte für Wäsche sowie Dekorationsartikel. Aus Mangel an Lagerkapazität wird jetzt in ein vollautomatisches Hochregallager investiert, dessen Grundkonzept das Dortmunder Unternehmen Dobülog ersonnen hat. Außerdem unterstützt das Planungsbüro bei der Auswahl der Lieferanten und wird Brauns-Heitmann bei der Realisierung des Neubaus, dessen Fertigstellung für den Dezember 2021 vorgesehen ist, begleiten.

Die besondere Herausforderung bei der Planung dieses Projekts bestand darin, dass Brauns-Heitmann seine Logistikkapazitäten auf einem bestehenden Firmengelände maßgeblich erweitern wollte, obwohl das Areal bereits dicht bebaut war.

Simon Domnik, Projektmanager Dobülog

Die 10.000 Palettenstellplätze des neuen Hochregallagers sollen in drei unterschiedlichen Höhen angeordnet sein. Das Lager wird dreigassig mit drei Regalbediengeräten und einer Besucherbühne ausgeführt, Fördertechnik dient zur Anbindung von Warenein-und -ausgang. Zum künftigen Leistungskatalog zählt zudem ein neues Warehouse-Management-System, das die Gesamtsteuerung des Automatiklagers übernimmt.

Das Problem der dichten Bebauung konnte mit der Schließung einer Baulücke zwischen einem Bestandslager und der Produktion bei Brauns-Heitmann gelöst werden: Auf einer Grundfläche von nur 1350 m² wird das neue, 40 m hohe Palettenlager entstehen.

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