Logistik-Software

Neues Logistiksystem für EF-Logistik-Standorte

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„Durch Regelwerke, die der Anwender komplett selber konfiguriert, kann er eigene Auftragspools erzeugen und aufgrund von bestimmten Kriterien, wie Tourzeiten, Postleitzahl oder Kundennummer, Aufträge in diese Pools einlasten und abarbeiten“, so Wagner weiter. Mittlerweile kann der Kunde aus sehr umfangreichen Katalogen selbstständig Regelwerke für Arbeiten vom Wareneingang bis zum Warenausgang anlegen und bearbeiten.

Generalistische Software für Mikrosystem-Lösungen

Der Vorteil ist signifikant erhöhte Flexibilität, denn Mitarbeiter, die an beliebiger Position im Zentrum online kommissionieren, können über den Leitstand informiert werden, beispielsweise nur für den Eil-Pool, den Normal-Pool oder für den ADAC-Sonderpool zu arbeiten. „Damit lässt sich mit einer allgemeingültigen Lösung die Arbeit völlig individuell und ohne spezielle Software organisieren. Denn während man früher Software sehr spezifisch für eine bestimmte Lösung geschrieben hat, entwickelt man sie jetzt eher im Mikrosystem-Lösungsbereich“, betont Wagner. „Mit dem großen Vorteil, dass Software immer generalistischer wird, aber der Verwendungszweck immer flexibler.“ In diesem Kontext gilt die TUP-Philosophie: „Wir wollen in unseren Software-Systemen keine Monolithen mit Prozesslösungs-Charakter, sondern kleine lösungsorientierte Prozesse mit Problemlösungscharakter.“

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Zu den weiteren System-Spezifika zählen die Streckenavis-Abwicklung über Auftragsdisposition mit Chargenvorgabe, die Direktkommissionierung gegen Express-Avise im Wareneingang, die konfigurierbare Auftragsabwicklungsstrategie – zum Beispiel wegeorientiert, kaufmännisch – in Produktionsbereichen und der so genannte „unendliche Rundgang“ mit dynamischem Aufladen freier Wagenkapazitäten in der Kleinteilekommissionierung.

Stets optimale Auslastung der Kommissionierkapazitäten

Hier wird mit Kommissionierwagen mit maximal sechs Auftragskapazitäten gearbeitet. Der Mitarbeiter kann nach Vervollständigung einer Versandeinheit diese sofort mit den mitgeführten Kleinpackmitteln umpacken und abgeben, und das System platziert nach Freiwerden dieser Kapazität sofort das Picken der nächsten Versandeinheit für diesen Wagen.

Individuell für EFL generiert wurden zudem die Cross-Docking-Funktionen bei der Auftragsabwicklung über das Transport-Netzwerk der Teilelogistikzentren.

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