Logistik-Software

Neues Logistiksystem für EF-Logistik-Standorte

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Die TUP-Werkzeuge werden entlang der Bedürfnisse des Entwicklungsprozesses kontinuierlich weiterentwickelt. Die serviceorientierte Architektur des TWS ermöglicht eine fragmentierte Lösung von Problemstellungen.

Inbetriebnahme des neuen Logistiksystems in den Teilezentren im Monatstakt

Das System wird nun „geklont“ und auf elf Standorte von EFL deutschlandweit ausgerollt. Projektleiter Oliver Chimbo erläutert, in welchem Zeitraum dies geschehen wird und welche Herausforderungen, etwa hinsichtlich Systemtechnik und -verfügbarkeit, zu meistern sind.

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Der erste und mit derzeit rund 13.000 Teilepositionen als „überschaubar“ kategorisierte Standort Karlsruhe wurde am 1. Juli 2016 in Betrieb genommen. Drei Monate später soll in Friedberg eines der größten Zentren umgestellt werden, das über mehr als 100.000 Teilepositionen und über 1,5 Mio. Bestandspositionen verfügt. „Und dann wird es im Monatstakt weitergehen“, so Chimbo. „Das Klonen von Daten und Systemen wird durch die TUP-Werkzeuge sehr gut unterstützt, wobei mit zentraler Software, aber mit lokaler Instanziierung gearbeitet wird.“

Allerdings werden die Lagerbereiche sowie die Transport- und Kommissionierzonen ähnlich benannt, sodass die bis zu 300 Lageristen sich auch bei standortübergreifendem Einsatz schnell und sicher orientieren können. Zudem werden alle Zentren neu belabelt und verfügen neben den Koordinatenlabeln über einen Datamatrix-Code und zweistellige Prüfziffern und sind somit für künftige infrastrukturelle Änderungen wie beispielsweise die Einführung einer Voice- und Vision-Kommissionierung gerüstet.

Alle Lagerstandorte werden in einer zentralen Maske koordiniert

Generell wird die erforderliche Infrastruktur durch EFL-Services im zentralen Rechenzentrum in Stuttgart bereitgestellt, lokale Systeme wird es nur bei der Peripherie vor Ort geben. „Herausforderungen sind die heterogene Lagerstruktur der Standorte, die diversifizierte Bestandssituationen und eine individuelle, auf den jeweiligen Standort abgestimmte Migrationsstrategie der Topologie und Bestände“, betont Wagner, „aber auch hierfür haben wir Werkzeuge geschaffen, die den Kollegen von EFL bei der Vorbereitung der Migration helfen.“

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