Logistik-Software

Neues Logistiksystem für EF-Logistik-Standorte

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Alle Lager der Standorte können in einer zentralen Maske koordiniert werden. Hierfür erlaubt das Dialogsystem den gleichzeitigen Zugriff auf alle beteiligen Systeme, sofern der User die entsprechenden Berechtigungen besitzt.

Zentral verwaltete Datenbestände werden automatisch lokal geklont und können autark bearbeitet werden, sodass ein lokales EFLS autark arbeiten kann.

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ELVIS als zentrale Drehscheibe zwischen allen Systemen

Zu den weiteren signifikanten Systemmerkmalen zählt die Funktion von ELVIS als zentrale Datendrehscheibe zwischen allen beteiligten Systemen. Das System ist als standortübergreifendes Dialogsystem mit lokaler und globaler Dateneinsicht konzipiert. Es erlaubt sehr dynamische Entscheidungen, welche Objekte global, also standortübergreifend, und welche lokal verwaltet werden.

Generell wird der für das effiziente Arbeiten im jeweiligen Teilezentrum benötigte Datenbestand bewusst schlank gehalten. Entsprechend sind „schlanke, klare, sehr schnelle und hoch produktive Abwicklungsprozesse gegeben“.

Je nach Funktion erhalten die Mitarbeiter unterschiedliche Dateneinsichten: Der Kommissionierer erhält automatisch nur die Daten des Teilezentrums, in dem er gerade eingesetzt ist. Verwaltet ein Regionalleiter beispielsweise drei Teilezentren, kann er Dialoge von allen drei Zentren starten.

Eine der Voraussetzungen für diese Flexibilität bildet die zentrale Software-Architektur mit dezentraler Instanziierung und autarker Prozessverwaltung, sodass die Teilezentren unabhängig voneinander arbeiten. Zudem ermöglichen die vereinheitlichten internen Schnittstellen eine nachhaltige Migrationsfähigkeit auf den Stand der aktuellen Technik.

Ausgereifte Intralogistik-Prozesse, hohe Produktivität, flexibler Personaleinsatz

Zusammengefasst bietet die neue Lösung der EF Logistik im Wesentlichen die folgenden Vorteile: den Einsatz ausgereifter operativer Intralogistik-Prozesse mit großer Schnelligkeit und hoher Produktivität sowie flexiblen Personaleinsatz und Skalierungsmöglichkeiten durch geringen Einarbeitungsaufwand.

Ein zentraler Faktor für das Teilelogistikgeschäft im Automotive-Bereich ist die einfache und schnelle Einbindung neuer Mandanten und Host-Systeme durch die zentrale Schnittstellenplattform ELVIS. Zudem ist pro Teilezentrum ein hoher Individualisierungsgrad möglich: „Bei Bedarf lassen sich für den Mandanten individuelle Prozesse schaffen, die für alle Zentren oder auch nur für dieses eine gelten.“ Wichtig ist auch die hohe Anpassungsfähigkeit des Systems auf künftige Anforderungen durch nachhaltige TWS-Entwicklung.

Die intensive Zusammenarbeit von TUP und der Emil-Frey-Gruppe spielt eine zentrale Rolle bei diesem anspruchsvollen Projekt. Wie Wagner berichtet, „herrscht ein großes Vertrauen bei EFL durch über 20-jährige intensive Zusammenarbeit mit TUP auf respektvoller Augenhöhe. Die Projektbeteiligten arbeiten für eine gemeinsame zielgerichtete Lösung intensiv zusammen.“ Zudem „sind viele Kollegen der EFL ,alte Hasen‘ und haben einen großen Erfahrungsschatz im Intralogistik-Prozess der Ersatzteilversorgung.“ Wie er betont, „steht der hochzufriedene Endkunde im Mittelpunkt und darf in seiner Erwartungshaltung keinesfalls enttäuscht werden.“ Wie der bisherige Verlauf des Großprojektes zeigt, besteht hierzu keinerlei Anlass.

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Programmbausteine für logistische Höchstleistungen

Dr. Thomas + Partner hat für das EFLS sowohl erprobte und ausgereifte Intralogistik-Funktionen des FLS-Systems als Grundstein als auch individuell entwickelte Module eingesetzt.

Zu den Standardbausteinen zählen die folgenden jeweils standardisierten Module: Benutzer- und Modulverwaltung JRW, Geräte- und Arbeitsplatzverwaltung TWS, Regelwerkpflege TWS, Arbeitszeitpflege TWS und Systemaktivitäten TWS.

Weiter werden acht Basismodule des TWS eingesetzt: Teilestammverwaltung, Avis-Verwaltung, Liefer-Bestellsystem, Bestandsverwaltung, Lagerverwaltung, Transportverwaltung, Materialflussrechner und Zustandsautomat.

Individuell zu entwickeln waren die Programme für:

  • Express-Kommissionierung;
  • Streckenavis mit Chargenvorgabe;
  • Händler-Touren-Modell;
  • Cross-Docking-Abwicklung;
  • Dienstleistungs-Versand;
  • interne Teilstammgenerierung;
  • operative zustandsverwaltete Prozessabläufe (LE-Bildung, Einlagerung, Umlagerung, Auslagerung, Kommissionierung, Inventur, Packplatz).

* Reinhard Irrgang ist freier Autor in 80639 München. Weitere Informationen: Dr. Thomas + Partner GmbH & Co. KG, 76149 Karlsruhe, Tel. (07 21) 78 34-0, infoka@tup.com

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