Förderprogramm Quantentechnik soll der Wirtschaft helfen

Quelle: Pressemitteilung des Fraunhofer-IAO

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Mit über 12 Millionen Euro fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus für 15 Monate fünf Verbundforschungsprojekte in Sachen Quantentechnik, was der Wirtschaft zugute kommen soll.

Quantencomputern (Bild) gehört wahrscheinlich die Zukunft, was Datenverarbeitung anbelangt. Damit die Quantentechnik nun der Wirtschaft zugänglicher gemacht werden kann, investiert der Staat viele Millionen. Die Fraunhofer-Institute IAO und IAF koordnieren. Hier mehr dazu ...
Quantencomputern (Bild) gehört wahrscheinlich die Zukunft, was Datenverarbeitung anbelangt. Damit die Quantentechnik nun der Wirtschaft zugänglicher gemacht werden kann, investiert der Staat viele Millionen. Die Fraunhofer-Institute IAO und IAF koordnieren. Hier mehr dazu ...
(Bild: IBM Research)

Die fünf Forschungsprojekte, die der Staat nun fördert, haben sich im Rahmen des zweiten Förderaufrufs des „Kompetenzzentrums Quantencomputing Baden-Württemberg“ mit der Fraunhofer-Gesellschaft zunächst erfolgreich darum beworben. Die Fraunhofer-Institute IAO und IAF sind im Rahmen dessen mit der administrativen Koordination betraut.

In den Vorhaben arbeiten Experten aus insgesamt sechs Fraunhofer-Instituten gemeinsam mit 17 weiteren Universitäts-, Hochschul- und außeruniversitären Instituten des Landes sowie 56 assoziierten Unternehmenspartnern aus Baden-Württemberg und Deutschland zusammen. Geforscht wird mithilfe der Quantencomputing-Ressourcen des Kompetenzzentrums Quantencomputing Baden-Württemberg, um Entwicklungsarbeiten in verschiedenen Themenstellungen voranzutreiben.

Quantenforschung mit großer Bandbreite

Entlang von drei Themensäulen werden in den fünf Verbundforschungsprojekten sowohl innovative Lösungen für Hard- und Software-Fragen für das Quantencomputing als auch eine große Bandbreite von Anwendungen untersucht, wie es weiter heißt. Dabei bauten die Verbundprojekte auf den Ergebnissen der ersten Förderphase auf, die 2022 endete. Die Forschungsschwerpunkte spannen sich von der Weiterentwicklung von neuen Simulationsmethoden für Materialien in künftigen Energiespeichern, der Schaffung neuartiger Qubits und Quantenregister, über die Optimierung von Anlageportfolios im Finanzwesen bis hin zur Steuerung hocheffizienter Betriebsprozesse in der industriellen Produktion und zur Verbesserung von Stabilitätsparametern in kritischen Infrastrukturen der Energieversorgung.

Ökosystem zur Quantentechnik soll gestärkt werden

Die Forschungs- und Entwicklungsvorhaben gelten als zentraler Baustein, um das, wie es heißt, hervorragende Ökosystem zur Quantentechnik in Baden-Württemberg aus Hochschulen, Forschungsinstituten, Start-ups und Unternehmen weiter zu stärken. Damit soll die internationale Sichtbarkeit des Landes als eine der führenden Regionen für Innovationen im Quantencomputer-Sektor erhöht werden.

Bei den von der Fraunhofer-Gesellschaft koordinierten Projekten handelt es sich um vorwettbewerbliche und kooperative Forschungsarbeiten, die das Ziel haben, Erkenntnisse der Forschung aus dem Gebiet der Quantentechnologien im Hinblick auf eine praktische Anwendung weiterzuentwickeln und für die Wirtschaft nutzbar zu machen. Dabei steht die anwendungsorientierte Erforschung und Entwicklung von Algorithmen und Architekturen von Quantencomputern im Zentrum. Das Herzstück für die Berechnungen von Quantenalgorithmen ist der IBM-Quantencomputer in Ehningen, der für eine exklusive Nutzung durch das Kompetenzzentrum zur Verfügung steht. (pk)

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