Scholz Regalsysteme Regalsystem ermöglicht die Lagerung von Reifen, Ersatzteilen und Felgen auf einer Ebene

Redakteur: Monika Zwettler

Mit Teira zeigt Scholz Regalsysteme aus dem hessischen Hofheim am Taunus auf der Cemat 2011 eine, so heißt es, clevere Lösung im Teilelagerbau für Kfz-Betriebe: Das Regalsystem lagert erstmals kombiniert Teile, Zubehör, Reifen, Räder und Felgen in einem System auf einer Ebene. Es soll damit den bisherigen Teilelagerbau revolutionieren.

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Wie Gottfried Scholz, Geschäftsführer der Scholz Regalsysteme GmbH, erläutert, reagiert das Unternehmen mit dem Regalsystem darauf, dass die Lager in vielen Kfz-Betrieben und Autohäusern vor 20, 30 oder 40 Jahren meist als Mehrgeschoss-Anlagen gebaut wurden.

Regalsystem an heutige Anforderungen angepasst

„Heute sind die einzulagernden Teile wesentlich kleiner geworden, die Bevorratungsmengen geringer dank Just-in-Time-Belieferung. In den Lägern stehen häufig die 1. und 2. Etage der Regalanlagen leer. Neu hinzugekommen ist das Geschäftsfeld Räder & Reifen. Dafür fehlt häufig der Lagerplatz. Die gleiche Situation ist beim Reifenhandel und den Fuhrparks mit eigener Werkstatt zu finden. Genau dafür wurde Teira entwickelt. Es ist das erste Regalsystem, das eine kombinierte Lagerung von Ersatzteilen und Rädern/Reifen sowie Felgen in einem System erlaubt“, sagt Scholz.

Die unteren Ebenen des Regalsystems können treppenähnlich mit Fachböden bestückt werden, sodass auf den ersten Blick die gelagerten Teile eingesehen werden können und kein Teil verloren geht. Langteile wie Scheiben, Stoßfänger oder Schwarzblech werden mit dem gleichen System gelagert wie beispielsweise originalverpackte Alufelgen. Damit reduziert das System die Grundfläche herkömmlicher Lager um 50% beziehungsweise in Kombination mit einer Verschiebeanlage um etwa 90%, teilt das Unternehmen mit.

Regalsystem ohne aufwendige Geschosskonstruktionen günstiger

Gleichzeitig reduzieren sich die Baukosten, weil starre und aufwendige Geschosskonstruktionen und Treppen entfallen. Die Energiekosten werden gesenkt, weil keine Leuchtkörper in den nicht vorhandenen Geschossen installiert werden. Für die Bediener reduzieren sich die Laufwege erheblich.

Die Schnelldreher und C-Teile werden unten und sehr kompakt in integrierten Schubladenschränken gelagert, während Räder/Reifen, die nur zweimal jährlich gegriffen werden, oben eingelagert sind. Schweres Schleppen und Heben über die Treppen gehört der Vergangenheit an. Das System kann bis 5160 mm Höhe gebaut werden. Es wird kräfteschonend und schnell mit dem elektrischen Höhenbediengerät Gorilla oder über verschiedene mechanische Höhenbedienlösungen bestückt, heißt es.

Zudem betont der Hersteller, dass sich das Regalsystem einfach und schnell umstecken lässt. Somit könne es über Jahre hinweg in Kombination mit der 10-Jahres-Nachkaufgarantie angepasst werden. „Teira wächst mit den Sortimenten mit, zum Beispiel wenn ein neues Modell mit aufgenommen wird oder von Blisterverpackung auf Foliierung umgestellt wird“, sagt Scholz.

Scholz Regalsysteme auf der Cemat 2011: Halle 13, Stand F30

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