Distribution Expressdienst Trans-O-Flex beschleunigt die Zustellung in Österreich

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

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Trans-O-Flex Thermomed Austria führt eine neue Disopsitions-Software und die Selbstabfertigung für Fahrer ein. Empfänger können jetzt detaillierte Vorabinformationen über die voraussichtliche Lieferzeit erhalten.

An allen vier Standorten von Trans-O-Flex Thermomed Austria (Lebring (im Bild), Fritzens, Regau und Großebersdorf) wurde eine neue Dispositions-Software eingeführt.(Bild:  Trans-O-Flex)
An allen vier Standorten von Trans-O-Flex Thermomed Austria (Lebring (im Bild), Fritzens, Regau und Großebersdorf) wurde eine neue Dispositions-Software eingeführt.
(Bild: Trans-O-Flex)

An allen seinen vier Niederlassungen hat Trans-O-Flex Thermomed Austria (TMA) jetzt eine neue, selbst entwickelte Dispositions-Software und ein Selbstabfertigungsmodul eingeführt. Die neuen Prozesse sollen dem seit 2023 zur französischen Geodis-Gruppe gehörenden Expressdienst helfen, wie es heißt, die Zustellung zu beschleunigen und die Transparenz für Empfänger zu erhöhen. Wie es aus Weinheim weiter heißt, helfen die neuen Prozesse Trans-O-Flex dabei, zentrale Ziele zu erreichen: schnellere und optimierte Tourenplanung, Berechnung und Mitteilung eines voraussichtlichen Zustellzeitfensters an die Empfänger, weitere Harmonisierung der IT-Systeme der Trans-O-Flex-Gesellschaften und deutlich schnellere Abfertigung der Fahrer.

Mit der Dispositions-Software geht die Planung schneller, sie ist weniger abhängig von individueller Erfahrung der Mitarbeiter und insgesamt effizienter.

Eugen Günther, Sprecher der Geschäftsführung bei TMA

Gleichzeitig habe Trans-O-Flex Thermomed Austria mit dem System die nötigen Bedingungen geschaffen, damit Empfänger künftig eine detaillierte Vorabinformation mit dem voraussichtlichen Zustellzeitfenster ihrer Sendung erhalten können. „Wir haben geliefert“, erläutert Günther. „Jetzt müssen die Versender den Service nur noch buchen, die Empfängerdaten übermitteln und die Empfänger zustimmen.“

Harmonisierte IT zwischen Österreich und Deutschland

Das ebenfalls eingeführte neue Selbstabfertigungsmodul und die damit verbundenen vereinfachten Prozesse ermöglichen es den Zustellfahrern, schneller als bisher mit ihrer Tour zu starten. Denn nach dem Beladen ihrer Fahrzeuge können sie direkt in der Umschlaghalle die Abfertigung und Tourkontrolle erledigen. Dazu gehen sie zu einem Computer-Terminal in der Halle und scannen dort den jeweiligen QR-Code für ihre Tour. Das System erledigt dann digital in wenigen Sekunden den Abgleich der geladenen mit den für die Tour vorgesehenen Sendungen und druckt die nötigen Begleitdokumente automatisch aus. Der bisherige Gang ins Abfertigungsbüro entfällt, Wartezeiten werden vermieden und die Fahrer können früher mit ihrer Tour starten. Dadurch steht mehr Arbeitszeit für die eigentliche Zustellung zur Verfügung.

Dieselben technischen Lösungen hat Trans-O-Flex Express, die deutsche Schwestergesellschaft von TMA, ebenfalls eingeführt. „Durch die Harmonisierung der IT-Lösungen mit den bereits etablierten Prozessen bei Trans-O-Flex Express in Deutschland entsteht ein einheitliches Qualitätsniveau“, so Günther weiter. „Gleichzeitig sinken Entwicklungs- und Pflegekosten für die Software und der Personaleinsatz bei Ausfällen wird flexibler.“

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