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Industrie 4.0 Saint-Gobain PAM digitalisiert Lagerprozesse

| Redakteur: M. A. Benedikt Hofmann

Saint-Gobain PAM, ein Hersteller von Hochleistungsrohren aus duktilem Gusseisen, hat durch die Einführung eines Warehouse-Management-Systems von SAP (SAP WM) in Verbindung mit der Orbis Multi-Process Suite (Orbis MPS) als mobiler Lösung und Auto-ID-Technologie die Prozesse im Zwischenlager in Saarbrücken durchgängig und transparent gestaltet.

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Die Mitarbeiter im Lager können mit einem Blick in die mobile Lösung alle Warenbewegungen lückenlos nachverfolgen und sind so jederzeit über den Ablageplatz der Rohre jederzeit informiert.
Die Mitarbeiter im Lager können mit einem Blick in die mobile Lösung alle Warenbewegungen lückenlos nachverfolgen und sind so jederzeit über den Ablageplatz der Rohre jederzeit informiert.
(Bild: Saint-Gobain PAM)

Die Implementierung inklusive der Prozessoptimierung konnte innerhalb von sechs Monaten erfolgreich abgeschlossen und dabei auch das veranschlagte Budget eingehalten werden, so Orbis. Mit SAP WM und Orbis MPS als ABAP-basierter Lösung für die mobile Datenerfassung, die nahtlos in die SAP-Lagerverwaltung integriert ist, hat Saint-Gobain PAM eine klare Sicht auf die Lagerbewegungen und den aktuellen Bestand geschaffen. Durch die dialoggestützte mobile Datenerfassung lässt sich die Ein-, Um- und Auslagerung den Unternehmen zufolge sehr effizient steuern. Das erhöht die Bestandsgenauigkeit und auch die Endproduktion kann schnell und zuverlässig beliefert werden. Mit der Digitalisierung der Prozesse im Zwischenlager schafft das Unternehmen, das Teil der französischen Saint-Gobain-Gruppe ist, zugleich die Grundlage zur Vernetzung der Abläufe in Intralogistik und Produktion im Sinne von Industrie 4.0.

Die fehlerfreie Identifizierung der Rohre – im Schnitt werden im Zwischenlager mehr als 10.000 Halbfabrikate geführt – erfolgt mit den Auto-ID-Technologien RFID und Data-Matrix-Code. Sie konnten über Orbis MPS problemlos mit SAP WM verknüpft werden, was einen beleglosen Informationsfluss im Lager gewährleistet. Auch Buchungsvorgänge werden automatisiert durchgeführt, sodass die Mitarbeiter im Lager mit einem Blick in die mobile Lösung alle Warenbewegungen lückenlos nachverfolgen können und über den Ablageplatz der Rohre jederzeit informiert sind. Bestandsabweichungen gehören ebenfalls der Vergangenheit an und Differenzen bei der Lagerinventur sind so gut wie verschwunden, so die Unternehmen, denn was physisch als Bestand im Lager ist, erscheint nun in der SAP-Lagerverwaltung und umgekehrt. Anhand der durchgängigen IT-Unterstützung im Zwischenlager lassen sich selbst vor- und nachgelagerte Prozesse besser überblicken, sodass Fehler frühzeitig auffallen und berichtigt werden können. Aufgrund der positiven Erfahrungen will Saint-Gobain PAM die SAP-gestützte Lagerlösung mit mobiler Datenerfassung zusätzlich im Fertiglager implementieren; der Rollout in weitere Werke ist zu einem späteren Zeitpunkt geplant.

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