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Fördertechnik Sparsam zwischenlagern

| Redakteur: Robert Weber

Die Zwischenlagerung von Transportgütern nimmt in vielen Fällen viel Platz in Anspruch, der meistens nicht vorhanden ist oder besser genutzt werden kann. Das Kombi-Fördersystem von Gilgen Logistics AG in Kombination mit Speicherstrecken soll Übersicht schaffen und eine optimale Flächennutzung im Distributionszentrum sicherstellen. Das Kombi-System mit Zahnriementechnik erlaubt einen schonenden Transport von Rollbehälter und Paletten auf demselben System.

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Der neu entwickelte Übertrieb bedient sämtliche Speicherstrecken für Rollbehälter und Paletten. Dadurch können die Energie- und Betriebskosten massiv gesenkt werden.
Der neu entwickelte Übertrieb bedient sämtliche Speicherstrecken für Rollbehälter und Paletten. Dadurch können die Energie- und Betriebskosten massiv gesenkt werden.
(Bild: Gilgen)

Die Rollbehälter und Paletten werden manuell oder per Gabelstapler auf die Fördertechnik auf-gegeben, über Förderstrecken, Drehtische, Eckumsetzer, Kurven, Heber und Aufzüge werden sie dem automatischen Zwischenspeicher zugeführt. Um keinen wertvollen Handling-Platz zu belegen, lassen sich die Speichersysteme auf Bühnen über den Distributionszonen installieren. Ein Hochleistungsverschiebewagen befüllt und entleert den Speicher kontinuierlich. Durch diese Befüllungsart erreicht der Speicher seine maximale Kapazität. Im neuentwickelten Übertrieb liegt enormes Potenzial zur Energieeinsparung und Betriebskostensenkung. Der Übertrieb, welcher direkt auf dem Verschiebewagen installiert ist, ermöglicht durch die Ein-/Auskopplung des Zahn-riemens die effiziente Bedienung aller Pufferbahnen durch ein einziges Element. Die Pufferbah-nen selbst sind ohne Antriebe ausgestattet. Durch diese Einsparung aller Antriebe lassen sich die Kosten massiv reduzieren und die Umwelt wird nachhaltig geschont. Die Pufferbahnen für leere Transportgüter können bis 20 m lang sein, solche für volle Transportgüter bis 12 m mit einem maximalen Gesamtgewicht von 3000 kg. Demzufolge fallen weitere angetriebene Elemente weg und der Energieverbrauch kann folglich auf einem Minimum gehalten werden.

Wo gefunden? Halle 1, Stand 405

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