Fördertechnik
Visualisierung der Gepäckförderanlage bei Fraport

Von Jürgen Grauer * 4 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Fraport zählt zu den weltweit führenden Flughafenbetreibern. Am Standort Frankfurt, einem der bedeutendsten Luftverkehrsdrehkreuze Europas, sorgt eine der komplexesten Gepäckförderanlagen weltweit dafür, dass jährlich Millionen von Koffern effizient sortiert und zugestellt werden.

Gepäckbeförderung bei Fraport am Flughafen Frankfurt am Main: Jährlich werden dort Millionen von Koffern effizient sortiert und zugestellt – mithilfe der Visualisierungssoftware Zenon von Copa-Data.(Bild:  Fraport)
Gepäckbeförderung bei Fraport am Flughafen Frankfurt am Main: Jährlich werden dort Millionen von Koffern effizient sortiert und zugestellt – mithilfe der Visualisierungssoftware Zenon von Copa-Data.
(Bild: Fraport)

Der Flughafen Frankfurt ist mit mehr als 61 Millionen Passagieren pro Jahr eines der wichtigsten internationalen Luftverkehrsdrehkreuze Europas. Für einen reibungslosen Transport des Reisegepäcks betreibt die Fraport AG hier eine der größten und leistungsfähigsten Gepäckförderanlagen weltweit. Aktuell ist die Gepäckförderanlage rund 81 Kilometer lang und umfasst etwa 22.500 Elektroantriebe. Mit der Inbetriebnahme von Terminal 3 erhöht sich die Gesamtlänge auf rund 100 Kilometer und die Anzahl der Antriebe steigt auf etwa 26.500. An Spitzentagen werden mit einer Transportgeschwindigkeit von bis zu 18 Kilometern pro Stunde mehr als 120.000 Gepäckstücke vollautomatisch sortiert und verteilt. Ein Ausfall der Gepäckförderanlage oder eine ineffiziente Steuerung könnten massive Auswirkungen auf den gesamten Flughafenbetrieb haben.

Um dieser enormen logistischen Herausforderung gerecht zu werden und die Systeme auf den neuesten Stand der Technik zu bringen, hat Fraport die Visualisierung der Gepäckförderanlage (GFA) komplett modernisiert – mit Zenon von Copa-Data.