Alleinarbeit
Totmannschalter im modernen logistischen Arbeitsschutz

Von Matthias Klüwer * 2 min Lesedauer

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Gefährdungsbeurteilungen, Erste-Hilfe-Konzepte, Brandschutzmaßnahmen und klare Sicherheitsprozesse gehören heute in zahlreichen Betrieben zum Standard. Dennoch bleibt ein Bereich häufig besonders herausfordernd: die Absicherung von Mitarbeitenden, die zeitweise oder regelmäßig allein arbeiten.

Die Absicherung von Mitarbeitenden, die alleine arbeiten, wird trotz zumeist umfassend organisiertem Arbeitsschutz häufig unterschätzt. Totmannschalten gehören in ein ganzheitliches Sicherheitskonzept.(Bild:  Almas Industries)
Die Absicherung von Mitarbeitenden, die alleine arbeiten, wird trotz zumeist umfassend organisiertem Arbeitsschutz häufig unterschätzt. Totmannschalten gehören in ein ganzheitliches Sicherheitskonzept.
(Bild: Almas Industries)

Alleinarbeit betrifft nicht nur offensichtliche Hochrisikobereiche. Auch Routineaufgaben können kritisch werden, wenn Beschäftigte außerhalb der Sicht- und Rufweite anderer Personen arbeiten. Kommt es zu einem Unfall, einem medizinischen Notfall oder einer anderen Gefahrensituation, kann die Zeit bis zur Alarmierung entscheidend sein. Professioneller Alleinarbeiterschutz ist hier also von hoher Bedeutung.

Welche Risiken werden bei Alleinarbeit häufig unterschätzt?

Fachlich spricht man von Alleinarbeit, wenn eine Person außerhalb der Sicht- und Rufweite anderer Personen arbeitet. Die DGUV-Regel 112-139 beschreibt gefährliche Alleinarbeit als Tätigkeiten, bei denen eine erhöhte oder kritische Gefährdung durch das Arbeitsverfahren, die Art der Tätigkeit, verwendete Stoffe oder die Arbeitsumgebung entstehen kann.

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