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Distribution UFO der Logistik - Cargolifter reloaded?

| Redakteur: Robert Weber

Auf dem fünften Kontinent arbeiten Ingenieure an einem neuen Transportluftschiff und suchen Geldgeber. Das Konzept erinnert an den deutschen Cargolifter. Der Skylifter soll zukünftig bis zu 150.000 kg schwere Gegenstände transportieren Gleichzeitig versprechen sich die Entwickler mehr Flexibilität in den Logistikprozessen.

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(Bild: SkyLifter Pty Ltd)

Äußerlich vermeidet der Skylifter jede Ähnlichkeit mit dem deutschen Pendant Cargolifter. Die Entwicklung erinnert vielmehr an eine fliegende Untertasse – ein Ufo für die Logistikwelt. Die Erfinder sprechen von einer Diskusform, die sich mit ihrer omnidirektionalen Funktion den Flugumständen und der Bodensituation anpassen kann. Ein Pilot steuert das Flugobjekt. Den Auftrieb sichert das "leichter-als-Luft-Prinzip", das aus der Ballonfahrt schon seit Jahrzehnten bekannt ist. Die Antriebs- und Richtungssteuerung verantwortet der Pilot mit der Steuerung dem zykloidalpropeller System. Dadurch kann der Steuermann vertikal und horizontal Auftrieb erzeugen. Darüber hinaus bietet das System eine zusätzliche automatisierte Stabilitätskontrolle, um bei der Aufnahme der Ladung ruhig in der Luft zu liegen – Winböen bis 148 km/h sind kein Problem für das System, so die Entwickler.

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Mit einem Kran nimmt das Logistik-Ufo seine Ware auf und transportiert diese mindestens bis zu 2000 km weit, wenn der Wind ausbleibt. Die Geschwindigkeit geben die Ingenieure mit 83 km/h an. Die Vorteile: Der Skylifter braucht keine Ladebahn oder aufwendige Infrastruktur, kann in unterschiedlichen Klimazonen eingesetzt werden und kann sogar in der Stratopsphäre agieren. Dazu kommt, dass das Flugobjekt leise und emissionsarm sei, heißt es in einer Investorenpräsentation.

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