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Verpackungsmittel Werksausbau bei Schumacher Packaging in Greven

Schumacher Packaging mit Stammsitz im fränkischen Ebersdorf investiert 30 Mio. Euro in sein erst 2014 eröffnetes Werk im AirportPark FMO in Greven, Nordrhein-Westfalen. Der Verpackungsspezialist verdoppelt dort seine Fertigungs- und Lagerkapazitäten somit ein Jahr früher als geplant und schafft 80 neue Arbeitsplätze.

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Im Mai 2014 hat Schumacher Packaging seine Betriebsstätte in Greven am Flughafen Münster/Osnabrück in Betrieb genommen – jetzt werden bis zu 30 Mio. Euro in den Ausbau investiert.
Im Mai 2014 hat Schumacher Packaging seine Betriebsstätte in Greven am Flughafen Münster/Osnabrück in Betrieb genommen – jetzt werden bis zu 30 Mio. Euro in den Ausbau investiert.
(Bild: Schumacher Packaging)

Mit dieser erheblichen Vergrößerung unterstreicht der Verpackungsspezialist die strategische Bedeutung des Standorts: Von Greven aus kann Schumacher Packaging seine Kunden in Nord- und Westdeutschland sowie in den Benelux-Ländern sehr schnell mit allen gängigen Wellpappeverpackungen beliefern.

Produktion an der Auslastungsgrenze

In den Neubau des Werks im AirportPark FMO in Greven, in unmittelbarer Nähe des Flughafens Münster-Osnabrück gelegen, hatte Schumacher Packaging ursprünglich 45 Mio. Euro investiert – im Juni 2014 war das hochmoderne Wellpappenwerk in den Produktivbetrieb gegangen. „Inzwischen ist unsere Produktion im Werk Greven aber schon voll dreischichtig ausgelastet“, erklärt Björn Schumacher, Geschäftsführer der Schumacher-Packaging-Gruppe.

„Darum führen wir die Erweiterung schon jetzt durch. Das ist sogar ein Jahr früher, als wir geplant hatten.“ Die Ausschreibungen für die Vergrößerung der Herstellungs- und Lagerkapazitäten in Greven laufen bereits. Die eigentlichen Arbeiten sollen Anfang nächsten Jahres beginnen und im dritten Quartal 2017 abgeschlossen sein, wie es heißt.

Kaschierbögen und Wellpappe parallel herstellen

Am Standort Greven wird Schumacher Packaging nach der Fertigstellung über zwei Hochregallager mit zusammen 31.000 Palettenstellplätzen verfügen – die Voraussetzung für eine schnelle und reibungslose Logistik für Nordwestdeutschland und Benelux. Auch die Produktionskapazität in Greven wird im Zuge des Ausbaus verdoppelt. Langfristig sollen die derzeit noch 30.000 m² Werksfläche sogar auf bis zu 100.000 m² vergrößert werden. Auch wegen dieser Expansionsmöglichkeit hatte die Schumacher-Packaging-Gruppe 2013 den AiportPark FMO in Greven als Standort für ihr neues Werk gewählt.

Im Werk Greven wird auf einer 2,50 m breiten Anlage Wellpappe hergestellt und zu Verpackungen verarbeitet. Schumacher Packaging kann so alle gängigen Arten von Wellpappeverpackungen kundennah fertigen. Eine besondere Fähigkeit der hochmodernen Anlage in Greven ist die Produktion von Endloswellpappe, die insbesondere für die Möbelindustrie und den stetig wachsenden E-Commerce-Bereich von großer Bedeutung ist. Zudem ist Schumacher Packaging im Werk Greven in der Lage, Kaschierbögen und Wellpappe im Parallelbetrieb herzustellen.

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