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Logistik-Seminar Wie lassen sich Holztransporte sichern?

3G, das in Fulda ansässige Europäische Kompetenzzentrum Ladungssicherung, führt am 16. September 2015 ein Seminar zum Thema „Ladungssicherung für Rohholztransporte“ durch. Die Veranstaltung richtet sich an Berufskraftfahrer, Verlader, Fuhrparkleiter und alle anderen Personen, die am Transport von Rohholz beteiligt sind.

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Das neu konzipierte Seminar „Ladungssicherung für Rohholztransporte“ ist als fünftes Modul der BKF-Fortbildung anerkannt.
Das neu konzipierte Seminar „Ladungssicherung für Rohholztransporte“ ist als fünftes Modul der BKF-Fortbildung anerkannt.
(Bild: 3G-Kompetenzzentrum)

Im Seminar werden die gesetzlichen Bestimmungen und Regeln zur Ladungssicherung insgesamt behandelt, aber auch die ladungsspezifischen Anforderungen und Bedingungen beim Rohholztransport werden im Fokus stehen. Die Tagesveranstaltung wird als Modul 5 gemäß Berufskraftfahrer-Qualifikationsgesetz (BKrFQG) anerkannt. Beginn des Seminars ist um 9 Uhr, das Ende ist für 17 Uhr vorgesehen. Als externer Referent konnte Polizeioberkommissar (POK) Mario Döring von der Landespolizei Hessen gewonnen werden. Außerdem referieren 3G-Geschäftsführer Dr.-Ing. Werner Schmidt sowie 3G-Gründer und Erster Polizeihauptkommissar a. D. Winfried Uth.

Die Rolle von Fahrer, Unternehmer und Verlader wird aufgezeigt

Die Seminarteilnehmer lernen die Möglichkeiten zur Ladungssicherung im Holztransport kennen und werden handlungssicher, wie es heißt. Die Veranstaltung erläutert das Gefahrenpotenzial mangelhafter Ladungssicherung und vermittelt deren rechtliche Grundsätze. Die Teilnehmer werden mit den physikalischen Grundlagen sowie den im Fahrbetrieb auf Transportfahrzeuge wirkenden Kräfte konfrontiert. Weitere Themen betreffen die Bereiche Fahrzeugstabilität, Schwerpunkt und die richtige Verteilung der Ladung.

Das Erstellen von Lastverteilungsplänen wird ebenso behandelt wie die grundsätzlichen Feststell- und Verzurrtechniken und das richtige Verwenden von Zurrgurten. Dabei wird auch die Problematik der Kavernenbildung bei Kurzholz bis zu einer Stammlänge von vier Metern und der Umgang mit Wuchsfehlern angesprochen. Zudem klären die Referenten über die verschiedenen Rollen und Verantwortlichkeiten von Fahrern, Unternehmern und Verladern auf. Dabei wird unter anderem dargestellt, mit welchen strafrechtlichen und wirtschaftlichen Folgen die am Transport beteiligte Personen rechnen müssen.

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