Austauschbare Roboter?
Wie Software die Wertschöpfung in der Intralogistik verschiebt

Von Thorben Rothe * 5 min Lesedauer

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In der Intralogistik entstehen zunehmend heterogene Roboterflotten. Fahrzeuge unterschiedlicher Hersteller arbeiten darin nebeneinander und werden über zentrale Systeme koordiniert. Für Betreiber schafft das mehr Wahlfreiheit und Flexibilität. Für Anbieter verschieben sich dadurch die Wettbewerbsbedingungen.

Zunehmende Interoperabilität bringt Veränderungen für die Intralogistik mit sich. Software, die Flotten, Materialflüsse und Daten orchestriert, gewinnt an Bedeutung.(Bild: ©  Fahroni - stock.adobe.com)
Zunehmende Interoperabilität bringt Veränderungen für die Intralogistik mit sich. Software, die Flotten, Materialflüsse und Daten orchestriert, gewinnt an Bedeutung.
(Bild: © Fahroni - stock.adobe.com)

Je einfacher sich einzelne Fahrzeuge austauschen und in übergeordnete Systeme integrieren lassen, desto weniger Differenzierung entsteht allein über die Hardware. Wertschöpfung und Kundenzugang verlagern sich somit auf die Softwareebene.

Zugespitzt formuliert: Der Roboter wird zur Commodity. Technische Qualität bleibt relevant. Zuverlässigkeit, Sicherheit, Geschwindigkeit, Traglast und Energieeffizienz sind weiterhin zentrale Auswahlkriterien. Sie reichen jedoch immer seltener aus, um einen Betreiber langfristig an einen Anbieter zu binden. An Bedeutung gewinnt, wer das Zusammenspiel der Systeme beherrscht.