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Lagersteuerung 670.000 Reißverschlüsse digital verwalten

| Redakteur: Gary Huck

Bei einer Vielzahl unterschiedlicher Waren braucht man ein zuverlässiges Lagersystem. YKK setzt dabei auf eine Lösung von Ehrhardt + Partner.

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Im Lager in Wenkbach werden mit LFS über 670.000 Reißverschlussvarianten verwaltet.
Im Lager in Wenkbach werden mit LFS über 670.000 Reißverschlussvarianten verwaltet.
(Bild: YKK )

Der Reißverschlusshersteller YKK will bei der Steuerung seiner Logistiksysteme auch weiterhin auf Ehrhardt + Partner (EPG) setzen. Die beiden Unternehmen gaben an, in nächster Zeit zusammen ein automatisches Kleinteilelager (AKL) realisieren zu wollen.

EPG und der Reißverschlusshersteller arbeiten nach eigenen Angaben bereits seit 2014 zusammen. An vier YKK-Standorten wird die Logistik mit Lösungen des Steuerungsspezialisten betrieben. Dabei kommt das Lagerverwaltungssystem LFS zum Einsatz.

In Wenkbach im Landkreis Marburg betreibt YKK ein Lager für Roh- und Fertigwaren. Dort verwaltet die Lösung die 670.000 Reißverschlussvarianten und den Nachschub für die Fertigung. In den Niederlanden werden die Ersatzteile für die Produktionsmaschinen der Reißverschlüsse gelagert. Über LFS werden die unterschiedlichen Teile abgebildet und für den Versand vorbereitet. Rechnungs- und Lieferscheinerstellung sowie Verzollung laufen ebenfalls über die Software. Im Handelslager in Mannheim steuert die Lösung ein Karton-Hochregallager. In Wuppertal fertigt das Unternehmen alle Sonderprodukte. Viele dieser Produkte würden Normvorschriften unterliegen. LFS leitet diese Artikel vor dem Warenausgang automatisch zu einem Prüfplatz. Nach Angaben von YKK konnten mit dem System die Bestandsgenauigkeiten erhöht und die Differenzen um etwa 60 % gesenkt werden.

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