Handelslogistik

Arvato übernimmt Logistik für Marc O'Polo

| Autor: Bernd Maienschein

Arvato-Distributionszentrum Dortmund: Im Warenausgang können dank RFID-Tags fertig gepackte Sortimente für die Lieferung schnell erfasst werden.
Arvato-Distributionszentrum Dortmund: Im Warenausgang können dank RFID-Tags fertig gepackte Sortimente für die Lieferung schnell erfasst werden. (Bild: Arvato SCM Solutions)

Arvato SCM Solutions und Marc O'Polo haben ihre Zusammenarbeit ausgebaut: Seit Dezember 2016 verantwortet der Supply-Chain- und E-Commerce-Spezialist aus Gütersloh die Handelslogistik für Schuhe und Accessoires des Premium-Modelabels unter Nutzung von RFID-Technik. Außer Lagerung, Kommissionierung und Versand werden dazu am Distributionsstandort Dortmund auch spezielle Value-Added-Services erbracht.

Wie Arvato mitteilt, besteht die Partnerschaft zwischen beiden Unternehmen bereits seit 2010. Nachdem der Full-Service-Dienstleister das Modeunternehmen zunächst mit umfassenden Leistungen im internationalen E-Commerce unterstützte, folgte 2015 eine umfassende Omnichannel-Integration mit Prozessen wie Click-and-Collect, Reserve-and-Collect und Cross Docking sowie die Einführung eines neuen CRM-Systems und des Loyalty Programms „Marc O'Polo for Members“.

RFID-Tags reduzieren die Prozesszeit

Mit der Übernahme der Handelslogistik ist jetzt ein weiterer Leistungsbaustein der Prozesskette hinzugekommen. Lagerung, Kommissionierung und die Versandvorbereitung werden im 32.000 m² großen Distributionszentrum von Arvato erbracht. Dazu gehören auch umfassende Value-Added-Services wie die Entnahme von Füllmaterial und kundenindividuelles Etikettieren. Der Versand erfolgt unter anderem an Handelspartner in Frankreich, Kroatien, Schweden, Russland oder China.

Im Warenausgangsbereich des Lagers wurde zudem auf RFID-Technik umgestellt, da sowohl die Ware in den Marc-O'Polo-Stores als auch im Onlineshop komplett mit RFID-Tags ausgestattet ist. Artikel werden dort nicht mehr einzeln eingescannt, sondern fertig gepackte Sortimente für die Lieferung schnell erfasst. Das reduziert erheblich die Prozesszeit und damit verbundene Kosten, wie es heißt.

B2B- und B2C-Fusion spart Lagerfläche

„Durch die Zusammenlegung des B2B- und B2C-Geschäfts können auch die Lagerfläche und die Transportkosten reduziert werden, da der Transportweg zwischen dem B2B- und B2C-Lager in München und Dortmund entfällt“, verweist Niels Weithe, Geschäftsführer Consumer Products bei Arvato SCM Solutions, auf einen weiteren Vorteil.

Auch Karl-Heinz Lauterbach, Geschäftsführer Marc O’Polo Shoes, zeigt sich von den Vorteilen der noch engeren Zusammenarbeit mit Arvato überzeugt. „Durch die engere Verknüpfung von Onlineshop und B2B-Lager wird längerfristig auch der Bestand optimiert und so eine höhere Verfügbarkeit im Onlineshop erreicht. Für die Handelspartner ergeben sich durch die Regalverlängerung Optimierungen hinsichtlich Abverkaufsquote und Umsatz.“

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