Palettenumschlag Körber ermöglicht das gezielte Mischen von Produkten auf Paletten

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 2 min Lesedauer

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Das auf mittleren Durchsatz ausgelegte System „MixPal“ von Körber für den Umschlag von Paletten und Mischpaletten adressiert die Anforderungen von Distributionszentren. So lassen sich verkaufsfertige Ladungsträger automatisiert und schnell bauen.

Mit „MixPal“ für mittlere Durchsätze in Distributionszentren behebt Körber den arbeitsintensivsten Engpass im Lager.(Bild:  Körber)
Mit „MixPal“ für mittlere Durchsätze in Distributionszentren behebt Körber den arbeitsintensivsten Engpass im Lager.
(Bild: Körber)

Jedes Distributionszentrum, das vor der Herausforderung steht, immer mehr Artikel in immer kleineren Mengen zu versenden, könne von der „MixPal“-Lösung profitieren, so Körber. Das System ist eine Lösung für den direkten Übergang von der Palette zur gemischten Palette und soll komplexe, kostspielige Zwischenschritte wie Entpalettieren, Pufferung und Entnahme überflüssig machen. Gleichzeitig soll das Mischen von Paletten mit unterschiedlichen Artikelnummern (SKU) ermöglicht werden. „MixPal“ eigne sich deshalb insbesondere für den Bereich der schnelllebigen Konsumgüter (FMCG), für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie für Third-Party-Logistiker (3PL).

Jedes Distributionszentrum, das mit der Zusammenstellung verkaufsfertiger Paletten mit Dutzenden verschiedener Produkte vertraut ist, weiß, dass dies eine sehr arbeitsintensive Aufgabe ist.

Jan Kristensen, Head of R&D im Körber-Geschäftsfeld Supply Chain

Das Körber-System „MixPal“ automatisiert vollständig den Prozess, verschiedene Produkte auf verschiedenen Paletten zu platzieren, stellt also Paletten mit mehreren Artikelnummern verkaufsoptimiert zusammen. Über die Kombination von beispielsweise Autonomous Mobile Robots (AMR) und dem Gantry-System von Körber mit modernsten Bildverarbeitungssystemen und Software ist diese Durchmischung eine direkte Palette-zu-Palette-Lösung – ohne Zwischenlager oder den Transport einzelner Kartons.

Platzsparend von Palette zu Palette

AMR transportieren die Paletten und positionieren sie unter der Portallösung, sodass die Kartons direkt von den ankommenden Paletten entnommen und auf die Auftragspalette gestellt werden können. Da weder Lager- noch Förderkapazitäten benötigt werden, erfordert die Lösung nur wenig Platz und ist auch für kleinere Anlagen wirtschaftlich, wie Körber angibt.

R&D-Mann Kristensen: „Wir unterstützen Tausende mittelgroßer Lager und Distributionszentren, die mit Personalengpässen zu kämpfen haben, aber die Investition in eine umfassende Automatisierungslösung nicht darstellen können. Dank des geringen Platzbedarfs dieser modularen und flexiblen Anlage eignet sie sich für kleinere Standorte und lässt sich sowohl in bestehenden Lagern als auch bei Neubauprojekten schnell implementieren.“

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