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Bestandsmanagement Bestandssenkungspotenziale schnell analysieren und nutzen

| Autor / Redakteur: Nicolas Stadler / Jürgen Schreier

Häufig werden die Vorteile einer Bestandssenkung aufgrund der Zwänge im Tagesgeschäft oder mangelnder Erfolgskontrolle der eingeführten Maßnahmen nicht effektiv genutzt. Abhilfe schafft ein Tool zur schnellen Analyse und Nutzung der Bestandssenkungspotenziale, das die ROI Management Consulting AG mit einem Partnerunternehmen entwickelt hat.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Viele Unternehmen befinden sich kontinuierlich im Zielkonflikt zwischen Liefertreue und Flexibilität gegenüber den Kunden auf der einen Seite und dem Wunsch nach möglichst geringer Kapitalbindung in Form von Lagerbeständen auf der anderen Seite. Um in diesem Spannungsfeld klare Vorgaben und Ziele definieren zu können, gibt es zwei unumgängliche Erfolgsfaktoren: Höchstmögliche Transparenz bezüglich des Senkungspotenzials und der daraus abzuleitenden Stellhebel beziehungsweise Problemfelder sowie sensibilisierte und qualifizierte Mitarbeiter.

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Für Überbestände gibt es eine Vielzahl von Gründen: Im Bereich Management sind geringe Kooperation zwischen Logistik und Einkauf, mangelnde Rückendeckung durch die Manager sowie keine definierten Bestandsziele häufige Ursachen. Auf der Mitarbeiterebene gehören ein zu niedriges Qualifikationsniveau der Disponenten, ein falscher Fokus auf der Teileverwaltung anstelle von aktivem Bestandsmanagement sowie mangelnde Flexibilität bezüglich der Implementierung neuer Erkenntnisse zu den Hauptgründen.

Bezüglich des Materials mangelt es häufig sowohl intern als extern an Lieferlosgrößen, einer genauen Differenzierung der unterschiedlichen Beschaffungsprozesse sowie interner und externer Liefertreue. Schließlich gibt es systeminterne Gründe für Überbestände wie ungenügende Systemschulungen, fehlerhafte Stammdaten oder fehlende Visualisierung.

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