Nötige Umbaumaßnahmen Bosch will diverse Sektoren ausgliedern

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Der Technologiekonzern Bosch will sich in Deutschland neu aufstellen. Dazu krempelt man einige Bereiche deutlich um. Und so stellt man sich das vor ...

So geht es nicht weiter! Der Bosch-Konzern muss sich wohl oder übel neu ausrichten, um weiterhin zukunftsfähig agieren zu können. Lesen Sie hier, was die Gerlinger im Zuge dessen geplant haben ...(Bild:  Bosch)
So geht es nicht weiter! Der Bosch-Konzern muss sich wohl oder übel neu ausrichten, um weiterhin zukunftsfähig agieren zu können. Lesen Sie hier, was die Gerlinger im Zuge dessen geplant haben ...
(Bild: Bosch)

Bosch kämpft mit den Problemen der Zeit. Um sich fit für die Zukunft zu machen, will der Konzern nun die Mobilitätssparte, die zentralen internen Servicebereiche, die IT und den Immobilienbereich in eigene Gesellschaften ausgliedern, wie es zum internen Umbau heißt. Insgesamt sollen rund 62.500 Beschäftigte in die neuen Tochtergesellschaften wechseln. Die meisten Mitarbeiter stammten aus der besonders kriselnden Mobilitätssparte. Die Arbeitsbedingungen für die betreffenden Personen sollen gleich bleiben. Es ändere sich also nichts an der Bezahlung. Die bisherigen Arbeitsverträge sollen auf die neuen Tochtergesellschaften übergehen.

Bosch-Neuordnung soll Ende 2027 gelaufen sein

Der neue Bosch-Chef Christian Fischer erklärt, dass es darum geht, die Ertragskraft der gesamten Gruppe nachhaltig zu steigern, damit technologische Durchbrüche auch in Zukunft aus eigener Kraft finanziert werden können. Klar ist laut Fischer auch, dass alle Einheiten auch in ihrer neuen Rechtsform ein integraler Bestandteil der Bosch-Gruppe bleiben werden. Bereits heute bestehen in dem Stiftungskonzern für die Geschäftsfelder in den Unternehmensbereichen Industrietechnik, Konsumgüter, Energie- und Gebäudetechnik eigene Tochtergesellschaften, wie Fischer anmerkt. Die Neuordnung soll übrigens bis Ende 2027 abgeschlossen werden.

Die Bosch-Belegschaft soll in keinster Weise leiden

Als eigenständiges Tochterunternehmen werde die Mobilitätssparte innerhalb der Bosch-Gruppe ihre Geschäfte dann noch stärker integrieren und bereichsübergreifend steuern, so Bosch weiter. Sie bleibe auch weiterhin der größte Unternehmensbereich. Dieser trug 2025 mit 55,8 Milliarden Euro nicht zuletzt rund 60 Prozent zum Gesamtumsatz bei. Fischer sagte bereits, dass Bosch Mobility als eigenständige Gesellschaft künftig schneller auf Marktveränderungen reagieren und sich noch konsequenter an neuen Kundenbedürfnissen ausrichten kann. Zeitgleich schaffe man neue Spielräume für strategische Partnerschaften und zukünftige Wachstumsfelder. Bosch sei außerdem einer der wenigen Zulieferer, der in allen wesentlichen Weltregionen vorn mitspiele. Der Umbau soll auf keinen Fall zu Lasten der Belegschaft gehen.

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