Nochmal erfolgreich Bosch Rexroth ist erneut kräftig gewachsen

Aktualisiert am 10.04.2024 Quelle: Bosch Rexroth 5 min Lesedauer

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Der Bosch-Rexroth-Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 7,5 Prozent auf rund 7,6 Milliarden Euro. Wachstumstreiber waren Unternehmenszukäufe, aber auch positive regionale Entwicklungen.

Bosch Rexroth zieht hier Bilanz zum vergangenen Geschäftsjahr 2023. Das lief zumindest insgesamt ganz zufriedenstellend. Was die Lohrer alles gemacht haben und wie man das laufende Jahr plant, verraten sie hier ...(Bild:  Bosch Rexroth)
Bosch Rexroth zieht hier Bilanz zum vergangenen Geschäftsjahr 2023. Das lief zumindest insgesamt ganz zufriedenstellend. Was die Lohrer alles gemacht haben und wie man das laufende Jahr plant, verraten sie hier ...
(Bild: Bosch Rexroth)

Beim Auftragseingang verzeichnete Bosch Rexroth jedoch wegen der Konjunkturschwäche vor allem in seinen großen Märkten einen Rückgang um 13,1 Prozent auf rund 6,4 Milliarden Euro. Das schwäche die Aussichten für 2024. Bosch Rexroth verfolgt außerdem eine langfristige Wachstumsstrategie. Deshalb haben die Lohrer in neue Werke und Gebäude beispielsweise in Deutschland, Slowenien und Mexiko, in modernere Fertigungsanlagen sowie in Forschung und Entwicklung investiert. Ende 2023 beschäftige man demnach weltweit rund 33.800 Mitarbeiter. Der Zuwachs von 5,5 Prozent verglichen mit 2022 ergab sich vor allem durch die 2023 vollzogene Übernahme des Unternehmens Hydraforce. Im Jahr 2023 habe das weltweit agierende Team den Spagat zwischen anfangs hoher Auslastung und dann fallendem Auftragseingang bewältigt. Darin zeigt sich die Stärke von Bosch Rexroth. Das Unternehmen soll deshalb wirtschaftlich auf dem richtigen Kurs sein. Gleichzeitig sei die Zufriedenheit der Kunden gestiegen. Das Unternehmen hat etwa sein Angebot für Hydraulik- und Fabrikautomatisierung durch Innovationen, Zukäufe und Partnerschaften gestärkt und sein weltweites Fertigungsnetzwerk konsequent weiterentwickelt. Die Digitalisierung für die Kunden und bei internen Abläufen werde konsequent vorangetrieben.

Umsatzsteigerung durch strategische Zukäufe

Der Umsatz stieg also nominal um 7,5 Prozent (ein Mehr von rund 530 Millionen Euro) auf 7,6 Milliarden Euro insgesamt. Währungseffekte wirkten mit rund 190 Millionen Euro negativ, sodass der Umsatz wechselkursbereinigt um 10,1 Prozent stieg. Seit 2023 zählen auch Hydraforce und Elmo Motion Control zum Geschäft von Bosch Rexroth. Beide tragen nun ebenso wie das bereits 2022 mehrheitlich übernommene Geschäft von Kassow Robots zum höheren Umsatz bei, wie es weiter heißt. Die positive Entwicklung in Nord- und Südamerika (plus 24 Prozent) war vor allem durch die Übernahme von Hydraforce angestoßen. Der Umsatz in Europa (außerhalb Deutschlands) wuchs um 9,3 Prozent. In Deutschland um 3,4 Prozent. In der Region Asien-Afrika-Australien sank der Umsatz um 4,6 Prozent. In der Region gab es sehr unterschiedliche Entwicklungen, so der Kommentar. Denn der starke Rückgang in China – neben USA und Deutschland der größte Markt für Bosch Rexroth – konnte von den anderen Ländern der Region Asien nicht ausgeglichen werden. In Indien, wo Bosch Rexroth seit 50 Jahren aktiv ist, erzielte das Unternehmen aber rund 30 Prozent mehr Umsatz als in 2022.

Konjunkturelle Erholung wohl nicht vor Juli 2024 ...

Der Auftragseingang bei Bosch Rexroth betrug 2023 rund 6,4 Milliarden Euro. Das sind rund 950 Millionen Euro oder 13,1 Prozent weniger als im Vorjahr, als der zweithöchste Wert der Unternehmensgeschichte erzielt wurde, wie man wissen lässt. Die in den meisten Weltregionen schwache Konjunktur und fortwährende Unsicherheit haben demnach besonders seit der zweiten Jahreshälfte 2023 zu deutlich geringeren Neuaufträgen geführt. Mit einer Erholung des Auftragseingangs rechnet Bosch Rexroth außerdem erst in der zweiten Jahreshälfte 2024. Man geht davon aus, dass das laufende Jahr weiterhin von der schwachen Konjunktur sowie großen Unsicherheiten im wirtschaftlichen und politischen Umfeld geprägt sein wird. Angesichts dieser Rahmenbedingungen – gestiegener Material-, Energie-, Logistik- und Lohnkosten sowie wegen des deutlichen Rückgangs der Neuaufträge – bleibe der Kostendruck sehr hoch. Kontinuierliche Gegenmaßnahmen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit, wie beispielsweise eine höhere Automatisierung von Abläufen oder die strikte Weiterentwicklung und bessere Ausbalancierung des weltweiten Fertigungsverbunds, sollen das kompensieren helfen.

Das sind die Kennzahlen von 2023, die Bosch Rexroth hier mit denen von 2022 vergleicht.(Bild:  Bosch Rexroth)
Das sind die Kennzahlen von 2023, die Bosch Rexroth hier mit denen von 2022 vergleicht.
(Bild: Bosch Rexroth)

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