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Logistiksoftware Daimler optimiert Produktionslogistik

| Redakteur: Robert Weber

IBM hat die IT-Systemlandschaft der Produktionslogistik im Mercedes-Benz Lkw-Montagewerk in Wörth modernisiert. Damit können die steigenden Anforderungen durch zunehmende Komplexität und Flexibilität auch in Zukunft nachhaltig sicher gestellt werden.

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Optimale Prozesse: IBM verbesserte die Produktionslogistik am Mercedes-Benz-Standort Wörth. (Bild: Daimler)
Optimale Prozesse: IBM verbesserte die Produktionslogistik am Mercedes-Benz-Standort Wörth. (Bild: Daimler)

Im Wörther Werk mit rund 11 000 Mitarbeitern werden sowohl der Actros sowie die Mercedes-Benz Lkw Modelle Atego, Axor, Econic, Unimog und Zetros produziert. Im Rahmen eines dreistufigen Umsetzungsplans wurden die Prozesse rund um die Verwaltung der Stammdaten, den Versand und die operative Logistik modernisiert.

Die Truck Supply Chain im Blick

Wie umfangreich das Projekt im weltweit größten Lkw-Montagewerk ist, zeigen die nackten Zahlen: Verarbeitet werden müssen täglich Millionen von Datensätzen, das neue System muss eine signifikante Steigerung der Mengengerüste im Materialfluss verkraften. Aus einer getakteten Fließfertigung werden über Hunderttausende Pull-Impulse prozessiert, eine ähnlich hohe Anzahl Materialbuchungen vorgenommen und zehntausende Packstücke pro Tag bewegt.

Hierfür ermöglicht das neue System weitgehend beleglose, mobile Materialflussfunktionen entlang der gesamten Truck Supply Chain in der Produktion. Zum Anforderungsprofil gehören auch der Einsatz neuer, mobilitätsorientierter Technologien sowie die Anbindung neuer Systeme. Eine weitere wichtige Forderung war die Ausweitung der Just-in-Sequence-Anbindung in der gesamten Logistikkette.

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