Materialwirtschaft

Datenmanagement ist Basis für KI im Lager

| Redakteur: Bernd Maienschein

Das leistungsfähige Datenmanagementsystem TIM von Trapo bietet Unterstützung unterstützt KI-Anwendungen.
Das leistungsfähige Datenmanagementsystem TIM von Trapo bietet Unterstützung unterstützt KI-Anwendungen. (Bild: Trapo)

Als Automatisierungspartner in der Verpackungsindustrie hat Trapo das Datenmanagementsystem TIM entwickelt. Damit lassen sich Verkaufs- und Produktionszahlen sowie detaillierte Informationen zu Anlagenzuständen weltweit in Echtzeit abrufen.

Laut einer Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie werden voraussichtlich bis 2023 47 % der befragten Unternehmen KI-Technologien zumindest in geringem Umfang einsetzen. Dass entsprechende Lösungen bei der Optimierung von Prozessen in der Intralogistik behilflich sein können, ist bekannt – allerdings ist jede KI-Anwendung immer nur so gut wie die Daten, die an den Maschinen erhoben werden. Hier bieten leistungsfähige Datenmanagementsysteme wie beispielsweise das Trapo Intelligent Managementsystem (TIM) Unterstützung.

Zusammenspiel von Software und Transportsystemen

TIM verschafft Unternehmen die notwendige Transparenz. Durch Datenanalysen lassen sich Produktionsabläufe frühzeitig verbessern, Fehlerquellen ohne Umweg lokalisieren und Optimierungspotenziale aufdecken. Hinzu kommt, dass das Trapo Intelligent Managementsystem zusätzlich zur ertragsoptimierten Ausweitung der Produktionszeiten mit effektivem Zeitmanagement punktet und zugleich eine Kostenreduzierung sowie eine Qualitätssteigerung ermöglicht. Darüber hinaus setzt TIM auf Predictive Maintenance: Zuverlässiger Ersatzteil- und Präventivservice gewährleistet eine hohe Anlagenverfügbarkeit und verhindert Stillstandzeiten und Produktionsausfälle. Darüber hinaus kann Wartungspersonal geplant eingesetzt werden.

Fahrerloses Transportfahrzeuge (FTF) in Kombination mit einem MRK-Roboter.
Fahrerloses Transportfahrzeuge (FTF) in Kombination mit einem MRK-Roboter. (Bild: Trapo)

Laut Statista bewerteten vor einem Jahr rund 22 % der befragten Experten die Relevanz von fahrerlosen Transportsystemen (FTS) als sehr hoch für das eigene Unternehmen. Heute optimieren Transportsysteme, die im Praxiseinsatz automatisch durch Produktion und Lager navigieren, als flexible Alternative zu starrer Fördertechnik den Transport von Materialien und Teilen. Ein Beispiel für das effiziente Zusammenspiel von Menschen und Automatisierungslösungen im Betrieb liefert der Trapo Transport Shuttle (TTS) in Verbindung mit einem MRK-Roboter (Mensch-Roboter-Kollaboration): Im Praxiseinsatz des Roboters können sich Greifer und die Hände von Mitarbeitern gefahrlos berühren und während der Bearbeitung von Werkstücken nebeneinander und miteinander agieren.

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„Rasant fortschreitende Entwicklungen auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz und des Machine Learnings werden dafür sorgen, dass die Programmierung derartiger Systeme immer einfacher wird“, erklärt Dr. Stefan Kurtenbach, Technischer Leiter Konstruktion/F&E bei der Trapo AG. „Künftig werden Roboter selbstständig lernen und Produktionsprozesse eigenständig verbessern, sodass sich die menschlichen Mitarbeiter verstärkt kreativen, problemlösenden und wertsteigernden Aufgaben widmen können. Zu dieser Entwicklung liefern wir mit unserer engagierten Entwicklungsarbeit auch in Zukunft einen wichtigen Beitrag.“

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