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Smart Picking DB Schenker setzt auf Google Glasses

| Redakteur: Katharina Juschkat

Smart Glove und Google Glasses statt Scangerät und Papierdokumente: Der Logistikspezialist DB Schenker testet in zwei Werken Smart Picking, um die Effizienz zu steigern.

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Mit Google Glasses und Proglove haben Mitarbeiter an zwei Standorten das Smart Picking getestet.
Mit Google Glasses und Proglove haben Mitarbeiter an zwei Standorten das Smart Picking getestet.
(Bild: DB Schenker / Thorsten Kohlhaas)

Der Logistikdienstleister DB Schenker hat an zwei Standorten Smart-Picking-Brillen und Smart Gloves in der Intralogistik erprobt und kam zu dem Ergebnis, dass dadurch die Produktivität steigt und die Fehlerquote sinkt. Jetzt plant das Unternehmen, die vernetzten Lösungen in weiteren Standorten einzusetzen.

So funktioniert Smart Picking in der Logistik

Die Smart-Picking-Lösung besteht aus einer smarten Brille und einem Scan-Handschuh oder Fingerring. Über den Handschuh beziehungsweise Ring kann der Mitarbeiter für die Kommissionierung oder eine Bestellung den gewünschten Artikel scannen. Im Glas der Brille wird der aktuelle Auftrag angezeigt. Um diesen zu erfassen, muss der Benutzer leicht nach oben schauen – auf diese Weise wird das normale Sichtfeld nicht beeinträchtigt. Am Gürtel trägt der Nutzer ein Batterieset, über das er die Anwendung mit Knöpfen steuern kann.

Vorteil der smarten Lösung ist, dass Handscanner und Papierdokumente entfallen und der Mitarbeiter immer beide Hände frei hat, um die Waren zusammenzustellen. DB Schenker hat bei der Lösung das System von Picavi verwendet, die den Scan-Handschuh Proglove und Google Glasses anbieten. DB Schenker spricht von einer messbaren Effizienzsteigerung durch den Einsatz der Smart-Picking-Produkte. Getestet wurden die Anwendungen am Standort in Bremen und Rodgau.

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