Behälter

Diese Behälter „bringen“ es

| Autor / Redakteur: Bernd Maienschein / Bernd Maienschein

Die im niedersächsischen Schüttorf ansässige Utz Group fertigt Lager- und Transportbehälter, Paletten, Werkstückträger und technische Teile aus wiederverwertbarem Kundtstoff sowie kundenindividuelle Lösungen.
Die im niedersächsischen Schüttorf ansässige Utz Group fertigt Lager- und Transportbehälter, Paletten, Werkstückträger und technische Teile aus wiederverwertbarem Kundtstoff sowie kundenindividuelle Lösungen. (Bild: Utz)

Der Duden beschreibt Behälter als „etwas, was zum Aufbewahren und Transportieren beliebiger Gegenstände oder Flüssigkeiten (auch Gase) dient“ und macht dabei noch eine Unterscheidung zum Container. In der Intralogistik werden solchen Behältern gewisse Eigenschaften abverlangt: leicht, günstig, „unkaputtbar“, stabil und gut zu reinigen sollen sie sein. Fördertechniken und die Automatisierung ganz im Allgemeinen bauen auf zuverlässige Ladungsträger, die einen reibungslosen Materialfluss gewährleisten. Dabei gibt es immer wieder interessante Entwicklungen zu entdecken.

Gefragt nach ungewöhnlichen Behältern, die man im Kundenauftrag gefertigt hat, antworten die einschlägigen Hersteller sehr differenziert. „Vor einigen Jahren haben wir für die niederländische Armee einen Transportbehälter mit den Maßen 2200 mm × 600 mm × 440 mm gefertigt. In dem Spezialbehälter wurden Skiausrüstungen transportiert“, beschreibt Jan Sünneker, Prokurist und Geschäftsleiter Vertrieb bei Utz eine seiner Highlights. Von der Größe und Form her gesehen sind auch die im Cut-and-weld-Verfahren hergestellten Sonderbehälter von SSI Schäfer besonders außergewöhnlich. „In diesem Verfahren werden mindestens zwei Standardbehälter im Sägeverfahren aufgeschnitten und im Spiegelschweißverfahren zu einem neuen Behälter zusammengefügt“, sagt Jörg Kilz, Leiter Produktsektor Behältertechnik bei SSI. Keine ungewöhnlichen Formen und Größen hat dagegen Auer im Programm, „da wir die Maße unserer Produkte stets an die gängigen Euronormen anpassen, um die Stapelbarkeit und die Funktionalität im täglichen Gebrauch zu erhalten“, so Philipp Auer, Geschäftsführer von Auer Packaging.

Das Unternehmen im oberbayerischen Amerang im Landkreis Rosenheim stellt seine Produkte überwiegend aus Polypropylen (PP) her. Die gesundheitsbedenklichen Weichmacher sind in diesem Kunststoff nicht enthalten. „Die Auer-Produkte sind außerdem keine Einwegprodukte, was auch schon der Name ,Mehrwegbehälter‘ aussagt“, so Geschäftsführer Auer. Zusätzlich sei PP im Vergleich zu anderen Kunststoffen sehr gut recycelbar.

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