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Ladungssicherung Doppelstocksystem für Curtainsider schafft 33 Euro-Paletten

| Redakteur: Victoria Sonnenberg

Der Spezialist für die Entwicklung und Herstellung von Ladungssicherungshilfmitteln Wistra präsentiert auf der Nutzfahrzeugmessen IAA (25. September bis 2. Oktober) und Automechanika (16. bis 20. September) erstmals ein hoch belastbares Doppelstocksystem für Curtainsider sowie neu entwickelte Aluminium-Sperrbalken für Airline-Systeme, die sich für den vertikalen und horizontalen Einsatz eignen.

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Das neue Wistra Doppelstocksystem für Curtainsider schafft Platz für bis zu 33 Euro-Paletten in der zweiten Ebene.
Das neue Wistra Doppelstocksystem für Curtainsider schafft Platz für bis zu 33 Euro-Paletten in der zweiten Ebene.
(Bild: Wistra)

Das neue Wistra Doppelstocksystem für Curtainsider schafft Platz für bis zu 33 Euro-Paletten in der zweiten Ebene. Die Lösung wurde von der Dekra für ein maximales Palettengewicht von bis zu 500 kg zertifiziert, was für solche Systeme einen neuen Spitzenwert darstellt. Sie besteht aus 24 Trag- und 12 Längsbalken, die in den Schiebe-Rungen des Sattelanhängers verankert werden. Die Quertragbalken können eingeschoben werden und finden so bei Nichtbenutzung in den Lattentaschen zwischen den Schiebe-Rungen ihren Platz.

Maximale Belastbarkeit liegt bei 500 daN

Eine Längenarretierung der Tragbalken dient der Stabilisierung des Fahrzeugaufbaus. Zusätzlich ist eine Diagonalverzurrung möglich. Die Tragbalkenaufstellfläche für die Paletten liegt etwa 15 mm unterhalb der Längsbalkenoberkante und dient somit als Palettenanschlag. So wird ein Herausrutschen in die Plane wirksam verhindert. Mithilfe zusätzlicher Längs- und Tragbalken lässt sich auf einfache Weise eine formschlüssige Ladungssicherung erreichen. Die maximale Belastbarkeit des Formschlusses bei gleichmäßiger Belastung liegt bei 500 daN – eine ausreichende Aufbaufestigkeit gemäß Code XL-Zertifikat beim Standardsattelanhänger vorausgesetzt.

Alu-Sperrbalken verzichtet auf Federsysteme

Die ebenfalls neu entwickelten und erstmals vorgestellten Aluminium Sperrbalken vom Typ 1855 für Airline- Zurrschienen-Systeme lassen sich vertikal und horizontal einsetzen. Tragrohr und Handstück verfügen über den bewährten WIS-PVC Überzug. Die Kunststoff-Ummantelung sorgt für eine griffige und zugleich isolierende Oberfläche, die sich auch bei niedrigen Temperaturen gut handhaben lässt. Zudem ist der Nutzungsbereich des Sperrbalkens frei von auftragenden Bauteilen.

Ein weiterer wesentlicher Vorteil der Alu-Sperrbalken 1855 liegt in ihrer neuartigen Verschlusstechnik. Die Lösung verzichtet völlig auf Federsysteme, welche die Außenwände zusätzlich beanspruchen. Stattdessen verriegeln die Sperrbalken selbsttätig durch Formschluss. Die Sperrbalken lassen sich stufenlos teleskopieren und gewährleisten in den Standardgrößen von 1.000 bis 2.800 Millimetern Blockierkräfte bis 400 daN. Neben den Standardgrößen produziert Wistra in der eigenen Fabrikation am Standort Selmsdorf beliebige Sondergrößen für kundenspezifische Innenmaße und Teleskopierbereiche.

Neben den Neuheiten präsentiert Wistra in Hannover auf seinem rund 200 m² großen Stand das komplette Programm an Hilfsmitteln für die Ladungssicherung. Dazu zählen Zurrgurte in den unterschiedlichsten Varianten und Ausführungen bis zu einer Lashing Capacity LC von 10.000 daN, Ladungssicherungsnetze „Safeguard“ für den Einsatz im Kombi-PKW bis zum schweren LKW, Zurrschienen, Sperr- und Klemmbalken sowie Lade- und Gelenkladebalken. Die selbst entwickelten Sicherungsmittel wie die GTS-Getränkesicherung, die Safecon-Ladungssicherung für IBC-Container und das innovative Quick-View Label gehören zu den Alleinstellungsmerkmalen des mittelständischen Unternehmens. Weitere Sicherungshilfsmittel wie Kantenschutzecken und Antirutschmatten runden das Sortiment ab. Darüber hinaus stellt Wistra unter dem Produktnamen auch heute noch „Powerbrace“ Sicherheits-Drehstangenverschlüsse für Container, Kasten- und Kofferaufbauten und Wechselbrücken her, mit denen die Firma 1988 startete.

Wo zu finden?

IAA: Halle 27, Stand C23

Automechanika: Halle 4´, Stand D80

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