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Logistikimmobilie DPD startet Betrieb in Dinkelsbühl

| Redakteur: M. A. Benedikt Hofmann

Der KEP-Dienst DPD hat zum Jahresbeginn sein neues Paketumschlagszentrum in Dinkelsbühl in Betrieb genommen. Am 7. Januar wurden erstmals vom neuen Standort aus Pakete in der Region zugestellt.

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Die ersten Pakete im neuen Depot wurden von Depotleiter Milad Zadeh (links) und Clusterleiter Heiko Köger bei der Inbetriebnahme angenommen.
Die ersten Pakete im neuen Depot wurden von Depotleiter Milad Zadeh (links) und Clusterleiter Heiko Köger bei der Inbetriebnahme angenommen.
(Bild: DPD)

Im Business Park Waldeck hat DPD insgesamt 11 Mio. Euro investiert. Das neue Depot ist der 76. Standort des Unternehmens in Deutschland und ergänzt die existierenden Standorte in Nürnberg, Heilbronn und Neu-Ulm. Auf dem Gelände mit einer Fläche von etwa vier Fußballfeldern (23.100 m2) beschäftigt DPD knapp 30 Mitarbeiter, zudem sind 65 Zusteller im Einsatz. Kernstück des neuen Depots ist die Umschlagshalle, in der dank modernster Sortiertechnik bis zu 5500 Pakete pro Stunde automatisch an ihr Ziel gelotst werden können. Zum Start rechnet der KEP-Dienst mit einem täglichen Paketvolumen von über 16.000 Paketen.

Reibungslose Inbetriebnahme

„Mit einem engagierten Team haben wir den Start unseres neuen Depots in den letzten Monaten akribisch vorbereitet“, erklärt Milad Zadeh, Leiter der neuen Niederlassung. „Umso mehr freuen wir uns auf die tägliche Arbeit für die Kunden und Empfänger in der Region rund um Dinkelsbühl, wo wir uns jetzt schon sehr wohlfühlen.“ Nach erfolgreichen Testläufen wurden am 5. Januar Tausende von Paketen erstmals im Echtbetrieb umgeschlagen. Die ersten Mitarbeiter hatten bereits im Herbst 2014 ihre Büros bezogen, um eine reibungslose Inbetriebnahme sicherzustellen.

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Daten und Fakten:

  • Baubeginn: März 2014
  • Inbetriebnahme: 5. Januar 2015
  • Investitionssumme: 11 Mio. Euro
  • Paketmenge: 16.500 Pakete/Tag
  • Zustellfahrzeuge: 65
  • Arbeitsplätze: circa 90
  • Grundstücksfläche: 23.100 m2
  • Bebaute Fläche: 18.000 m2
  • Sortierkapazität: 5500 Pakete/Stunde (1. Baustufe)
  • 7500 Pakete/Stunde (2. Baustufe)
  • Gesamtlänge der Förderbänder: 990 m
  • Antriebe: 120
  • Lichtschranken: 20
  • Verbaute Menge an Stahl: 40 t
  • Depotgebiet: nach Norden: Rothenburg o. d. Tauber
  • nach Osten: Ansbach
  • nach Süden: Aalen
  • nach Westen: Gaildorf
  • regionale Schwerpunkte: Dinkelsbühl, Feuchtwangen, Ansbach, Crailsheim, Ellwangen, Aalen, Nördlingen .

Nur neun Monate Bauzeit

List Bau Nordhorn war für den Bau des Logistikzentrums verantwortlich und übergab den Neubau vor etwa einem Monat nach nur neun Monaten Bauzeit schlüsselfertig an DPD. Um die ambitionierte Bauzeit einhalten zu können, koordinierte List Bau zeitweise rund ein Dutzend Nachunternehmen gleichzeitig auf der Baustelle. Von Dinkelsbühl aus wird ab sofort ein Gebiet betreut, das im Norden bis Rothenburg ob der Tauber und im Süden bis nach Aalen reicht. Ansbach und Gaildorf begrenzen das Depotgebiet nach Osten und Westen.

Bei der Planung der neuen Niederlassung spielte auch der Umweltschutz eine wichtige Rolle: Zum Heizen des Verwaltungsgebäudes wird Solarthermie eingesetzt. Darüber hinaus sinken die verkehrsbedingten CO2-Emissionen, da sich durch das neue Depot die Anfahrtswege zu Kunden und Empfängern verkürzen.

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