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Speditionen Erste CO2-Berichtsfunktion der Branche

DHL Global Forwarding, Freight, die Luft- und Seefrachtsparte der Deutschen Post DHL, hat zum 1. Oktober 2013 branchenweit als erstes Unternehmen eine automatische Berichtsfunktion für CO2-Emissionen eingeführt. Das Reporting erfüllt nach Unternehmensangaben die Anforderungen aktueller Normen und Industriestandards.

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Seit dem 1. Oktober 2013 können Kunden von DHL die CO2-Bilanz ihrer Sendungen vom Internetdienst „Active Tracing“ abrufen.
Seit dem 1. Oktober 2013 können Kunden von DHL die CO2-Bilanz ihrer Sendungen vom Internetdienst „Active Tracing“ abrufen.
(Bild: DHL)

DHL-Kunden können seitdem die CO2-Bilanz ihrer Sendungen von den Internetdiensten „DHLi Public Tracking“ und „Active Tracing“ abrufen. Diese Information wird automatisch vom System erstellt. Die neue Funktion ist für Kunden weltweit verfügbar. „Immer mehr Kunden erwarten eine genaue Berechnung ihrer individuellen Kohlendioxid-Emissionen beim Versand von Waren. Die europäische Norm und die neue Verordnung der französischen Regierung zur Berechnung von Treibhausgas-Emissionen bei Transportdienstleistungen verstärken diesen Trend weiter. Durch die Integration der Berichtsfunktion in unsere bereits existierenden Tracking-Tools sind wir dem Wettbewerb voraus und bieten unseren Kunden individuelle Berichte, die leicht zugänglich sind“, sagte Roger Crook, CEO DHL Global Forwarding, Freight.

Frankreich mit eigenem Meldesystem am Start

Um den individuellen Kohlenstoffdioxid-Ausstoß ihrer Sendungen über „DHLi Public Tracking“ oder „Active Tracing“ zu erhalten, müssen Kunden lediglich die Identifikationsnummer ihrer Sendung eingeben und auf den Knopf „CO2 footprint“ klicken. Das System stellt dem Nutzer automatisch eine Nachricht mit den individuellen Kohlendioxid-Emissionen bereit. Die aufbereiteten Daten entsprechen der Europäischen Norm EN 16258, die vom Europäischen Komitee für Normung (CEN) entwickelt wurde, sowie dem neuen französischen Dekret 2011-1336, das am 1. Oktober in Kraft getreten ist.

Frankreich hat sein eigenes Meldesystem, nachdem die französische Regierung die Umweltschutzbestimmungen im Zuge des Umweltgipfels „Grenelle de l’environnement“ im Jahr 2011 in Paris deutlich verschärft hat. Das französische Dekret sieht verpflichtende Berichte über Kohlendioxid-Emissionen für Transporte vor, die von, nach und innerhalb Frankreichs durchgeführt werden.

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