Luftfracht Erster Frachtflieger von Geodis hebt ab

Mit einem geleasten Frachtflugzeug A330-300 baut Geodis seine Airdirect-Dienste zwischen Europa, den USA und Asien aus. Der gebrandete Airbus wird ab September zwischen Amsterdam, London, Chicago und Hongkong eingesetzt.

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Der französische Transport- und Logistikdienstleister Geodis hat sein erstes Frachtflugzeug für mehrere Jahre geleast.
Der französische Transport- und Logistikdienstleister Geodis hat sein erstes Frachtflugzeug für mehrere Jahre geleast.
(Bild: Geodis)

Geodis hat sein erstes eigenes Frachtflugzeug für mehrere Jahre geleast und wird es in seinen globalen Airdirect-Flugplan einbinden. Der Airbus soll am Anfang dreimal pro Woche zwischen Amsterdam/London und Chicago und in wöchentlichen Rotationen zwischen Amsterdam und Hongkong verkehren und sämtliche Geodis-Luftfrachtprodukte anbieten: Airfast, Airsave und Airflex. Der Frachtflieger könne sogar exklusiv für Komplettladungen gebucht werden, wie es heißt.

Angesichts der weiterhin bestehenden Engpässe im Luftfrachtbereich wollen wir für unsere Kunden nachhaltigere Kapazitäten schaffen. Deshalb investieren wir in unser erstes eigenes Frachtflugzeug.

Marie-Christine Lombard, CEO Geodis

Geodis hat mit seinem Airdirect-Service eigenen Angaben zufolge bisher über 650 Charterflüge in Asien, Europa, Nord- und Lateinamerika bestritten und seinen Kunden so weltweit Kapazitäten gesichert. „Die hieraus gewonnenen Erfahrungen führten zu der Entscheidung, unser eigenes Geodis-Frachtflugzeug zu leasen. Dadurch erhalten unsere Kunden einen zuverlässigen Flugplan, der sich unter unserer operativen Kontrolle befindet“, sagt Eric Martin-Neuville, Executive Vice President Freight Forwarding bei Geodis. Das würde den Geodis-Kunden dabei helfen, die logistischen Herausforderungen zu überwinden, mit denen der Markt derzeit kämpfe.

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