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Exoskelette – Ottobock zeigt die gesündere Art der Arbeit

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Studien belegen positive Wirkung von Exoskeletten

Die Ottobock-Spezialisten verstehen ihre Exoskelette als natürliche Erweiterung des Körpers. Denn sie funktionieren nach einem biomechanischen Prinzip, durch das sie Kräfte im Körper umleiten und zwischenspeichern können. Dieses Konzept bezeichnet man übrigens als Energy Harvesting. Die Ottobock-Exoskelette kommen ganz ohne relativ schwere Batterien aus und lassen sich in unter 30 Sekunden an- und ablegen.

Über 200 Studien belegen übrigens die positive Wirkung von Exoskeletten in der Arbeitswelt. Wie groß die Verbesserungen durch Exoskelette an konkreten Arbeitsplätzen sind, lässt sich mit sensorbasierten Untersuchungen nachweisen. Dafür hat Ottobock jetzt das sogenannte „Bionic Analytics“-Verfahren entwickelt. Mithilfe von drei Messsensoren werden dabei die Arbeitsprozesse der Mitarbeiter sowohl mit als auch ohne Exoskelett täglich für bis zu 8 Stunden über einen Zeitraum von mehreren Wochen exakt analysiert, heißt es. Anschließend findet eine KI-basierte Auswertung der anonym erhobenen Daten statt. Ergänzend erfolge eine qualitative Befragung der Testteilnehmer. Die aufbereiteten Daten zeigten schließlich, wie sich das Tragen von Exoskeletten auf die Arbeit auswirke.

Mit Bionic Analytics könne die Wirkung von Exoskeletten für Unternehmen und Angestellte gleichermaßen sichtbar gemacht werden. Damit liege eine ideale Grundlage für fundierte Managemententscheidungen vor. Mit den gewonnenen Daten können Arbeitsplätze an denen die Ergonomie verbessert werden sollte, noch besser identifiziert werden, heißt es.

Exoskelette amortisieren sich oft schon nach einem Jahr

Durch so eine mehrwöchige Testreihe bei DB Schenker konnten die positiven Effekte von Exoskeletten beim Entladen von Containern sowie der anschließenden Palettierung der Waren nachgewiesen werden. Die Gesamtlast bei der Handhabung von Waren wurde für die Mitarbeiter offensichtlich signifikant reduziert und gleichzeitig die Dauer der Lastenhandhabung um rund 20 Prozent gesteigert, wie betont wird. Die Umfrageergebnisse zeigten, dass die Verbesserung der Arbeitssituation auch für die Teilnehmer selbst deutlich spürbar war. DB Schenker setze deshalb auch in den Bereichen Lager und Warenumschlag auf Exoskelette von Ottobock.

Darüber hinaus hat Ottobock einen Kosten-Nutzen-Kalkulator für Exoskelette entwickelt. Dieser berücksichtig Fehltage, Fluktuation, Produktivität und Qualitätsverbesserung. Dieser „ROI Rechner“ zeige, dass sich die Anschaffung von Exoskeletten bereits meist schon nach einem Jahr amortisiert habe.

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