In einer aktuellen Umfrage des Berliner Smart Manufacturers CNC24 wurden 16 deutsche und 39 internationale Fertiger zu aktuellen Trends, Bedürfnissen und Erwartungen befragt. Hier das Ergebnis ...
Das ist längst nicht das ganze Teilespektrum, das über die international vernetzte Beschaffungsplattform von CNC24 aus Berlin angeboten werden kann. Eine Umfrage belegt jetzt, wie wichtig solche Bezugsquellen heute schon sind und noch werden ...
(Bild: CNC24)
Die Ergebnisse der CNC24-Umfrage bieten, wie betont wird, wertvolle Einblicke in die zukünftige Entwicklung des Maschinenbausektors. Das produzierende Gewerbe sieht sich in Zeiten steigenden Wettbewerbsdrucks in einem VUCA-Umfeld (Volatility/Flüchtigkeit, Uncertainty/Ungewissheit, Complexity/Vielschichtigkeit, Ambiguity/Mehrdeutigkeit) nicht zuletzt mit vielen Herausforderungen – insbesondere im Bereich Globalisierung und Digitalisierung – konfrontiert. Die Umfrageergebnisse bestätigen, dass 62,5 Prozent der Befragten aus Deutschland in den nächsten zwölf Monaten eine schlechte Auftragslage erwarten. Ebenso problematisch erwiesen sich die immer kürzer werdenden Lieferzeiten und der anhaltende Fachkräftemangel (beide 56,2 Prozent). Viele sehen die immer kürzeren Lieferzeiten und die wettbewerbsfähige Preisgestaltung als größte Herausforderungen (beide 51,3 Prozent). Die schlechte Auftragslage wird allerdings nur von 33,3 Prozent der ausländischen Fertiger genannt.
Die Hauptgründe für den Griff zur Produktionsplattform
Weiter bestätigt die Umfrage, dass Hersteller zur Entlastung des Einkaufs zunehmend auf externe Möglichkeiten im Beschaffungsprozess zurückgreifen. Demnach geben sowohl deutsche (87,5 Prozent) als auch internationale Player aus Osteuropa, China, Indien und Vietnam (84,6 Prozent) an, den Umsatz durch Fertigungsplattformen in den nächsten zwölf Monaten steigern zu wollen. Bereits die Hälfte der deutschen Hersteller aus dem Produktionsbereich und 46,2 Prozent der internationalen bestätigen, gleich mit zwei bis drei Plattformen zusammenzuarbeiten, während 43,8 Prozent in Deutschland und 23 Prozent in der internationalen Branche auf nur eine Produktionsplattform setzen. Auf der Seite der Hersteller hießen die wichtigsten Kriterien für eine solche Zusammenarbeit Kapazitätsauslastung und Neukundengewinnung. Die deutschen Fertiger zählen die Umsatzsteigerung mit 87,5 Prozent als wichtigsten Punkt, während 74,4 Prozent der ausländischen Befragten die Gewinnung neuer Kunden als Hauptgrund für die Zusammenarbeit nennen. Kapazitätsauslastung (51,3 Prozent) und Effizienzsteigerung (48,7 Prozent) stehen bei ausländischen Playern damit an zweiter und dritter Stelle. Und die anhaltend schlechte Wirtschaftslage im Maschinenbau spitzt sich zu, was auch CNC24 zu spüren bekomme.
Beschaffungsplattformen lösen aktuelle Probleme
Aber durch regelmäßig durchgeführten Lieferantenumfragen bekommen die Berliner, wie sie sagen, einen guten Überblick über die aktuelle Lage im Maschinenbau und über die Bedürfnisse des Marktes. Das Problem sei aber, dass die gesamte Branche sich moderner aufstellen und auf automatisierte sowie digitale Prozesse zurückgreifen müsse, um Marktchancen zu halten. Digitale Beschaffungsplattformen können dabei ein wichtiges Mittel sein, so Willi Ruopp, CEO und Co-Founder der digitalen Beschaffungsplattform CNC24.
Beschaffungsplattformen haben nämlich das Ziel, Einkaufsabteilungen zu entlasten und mithilfe von Digitalisierung und Automatisierung einen schlankeren, effizienteren Beschaffungsprozess zu bieten. Digitale Beschaffungsplattformen stellen Kunden dabei sowohl eine digitale Infrastruktur als auch ein internationales und auditiertes Fertigernetzwerk zur Verfügung.
Deutschland und Europa bleiben am attraktivsten
Die wichtigsten Bezugsländer für Fertigungsbetriebe im Maschinenbau sind vielfältig und spiegeln die globalen Produktions- und Handelsströme wider. Dennoch sei ein klarer Fokus der nationalen und internationalen Unternehmen auf den deutschen und europäischen Markt erkennbar. Denn für die Mehrheit der hiesigen Hersteller ist Deutschland mit 68,8 Prozent der wichtigste Markt, während nur sechs Prozent die USA als Favoriten bezeichnen. Im Vergleich zu Fertigern aus dem Ausland werden Deutschland und die EU mit 82,1 Prozent als relevanteste Märkte genannt, wobei der US-Markt erst an dritter Stelle steht. Zu den wichtigsten Branchen zählen der Maschinenbau und die Automobilindustrie.
Stand: 08.12.2025
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einwilligung in die Verwendung von Daten zu Werbezwecken
Ich bin damit einverstanden, dass die Vogel Communications Group GmbH & Co. KG, Max-Planckstr. 7-9, 97082 Würzburg einschließlich aller mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen (im weiteren: Vogel Communications Group) meine E-Mail-Adresse für die Zusendung von redaktionellen Newslettern nutzt. Auflistungen der jeweils zugehörigen Unternehmen können hier abgerufen werden.
Der Newsletterinhalt erstreckt sich dabei auf Produkte und Dienstleistungen aller zuvor genannten Unternehmen, darunter beispielsweise Fachzeitschriften und Fachbücher, Veranstaltungen und Messen sowie veranstaltungsbezogene Produkte und Dienstleistungen, Print- und Digital-Mediaangebote und Services wie weitere (redaktionelle) Newsletter, Gewinnspiele, Lead-Kampagnen, Marktforschung im Online- und Offline-Bereich, fachspezifische Webportale und E-Learning-Angebote. Wenn auch meine persönliche Telefonnummer erhoben wurde, darf diese für die Unterbreitung von Angeboten der vorgenannten Produkte und Dienstleistungen der vorgenannten Unternehmen und Marktforschung genutzt werden.
Meine Einwilligung umfasst zudem die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse und Telefonnummer für den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern wie z.B. LinkedIN, Google und Meta. Hierfür darf die Vogel Communications Group die genannten Daten gehasht an Werbepartner übermitteln, die diese Daten dann nutzen, um feststellen zu können, ob ich ebenfalls Mitglied auf den besagten Werbepartnerportalen bin. Die Vogel Communications Group nutzt diese Funktion zu Zwecken des Retargeting (Upselling, Crossselling und Kundenbindung), der Generierung von sog. Lookalike Audiences zur Neukundengewinnung und als Ausschlussgrundlage für laufende Werbekampagnen. Weitere Informationen kann ich dem Abschnitt „Datenabgleich zu Marketingzwecken“ in der Datenschutzerklärung entnehmen.
Falls ich im Internet auf Portalen der Vogel Communications Group einschließlich deren mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen geschützte Inhalte abrufe, muss ich mich mit weiteren Daten für den Zugang zu diesen Inhalten registrieren. Im Gegenzug für diesen gebührenlosen Zugang zu redaktionellen Inhalten dürfen meine Daten im Sinne dieser Einwilligung für die hier genannten Zwecke verwendet werden. Dies gilt nicht für den Datenabgleich zu Marketingzwecken.
Recht auf Widerruf
Mir ist bewusst, dass ich diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen kann. Durch meinen Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund meiner Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Um meinen Widerruf zu erklären, kann ich als eine Möglichkeit das unter https://contact.vogel.de abrufbare Kontaktformular nutzen. Sofern ich einzelne von mir abonnierte Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann ich darüber hinaus auch den am Ende eines Newsletters eingebundenen Abmeldelink anklicken. Weitere Informationen zu meinem Widerrufsrecht und dessen Ausübung sowie zu den Folgen meines Widerrufs finde ich in der Datenschutzerklärung, Abschnitt Redaktionelle Newsletter.