Logistikimmobilien Fischer investiert über 4 Millionen Euro in spanisches Logistikzentrum

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

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Die Unternehmensgruppe Fischer stärkt mit einem neuen Logistikzentrum in Mont-roig del Camp (Region Tarragona) ihr Engagement in Iberien. Mit dem ersten vollautomatischen Logistikzentrum der Gruppe außerhalb Deutschlands folgt man dem anhaltenden Wachstum in der Region.

Kataloniens Präsident der Regionalregierung Salvador Illa (l.) und Alexander Bässler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Unternehmensgruppe Fischer, weihen das neue Logistikzentrum ein.(Bild:  Fischer)
Kataloniens Präsident der Regionalregierung Salvador Illa (l.) und Alexander Bässler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Unternehmensgruppe Fischer, weihen das neue Logistikzentrum ein.
(Bild: Fischer)

Zehn Roboter verbrauchen im spanischen Logistikzentrum, so der Befestigungstechnikspezialist, nur so viel Strom wie ein haushaltsüblicher Staubsauger. Damit setze der neue Logistikstandort Maßstäbe bei Energieeffizienz und Digitalisierung der Logistik. Die hochmoderne Infrastruktur steigere die Lagerkapazität dort um 50 Prozent und bilde einen neuen strategischen Knotenpunkt für den Vertrieb in Spanien, Portugal und Andorra. Wie Fischer berichtet, gilt das Projekt als eines der bedeutendsten industriellen Vorhaben im Bereich der Logistik-Digitalisierung in der nordöstlich gelegenen spanischen Region Tarragona.

Die Investition ist die logische Konsequenz aus dem anhaltenden Wachstum unseres Unternehmens in der Region im vergangenen Jahrzehnt.

Prof. Klaus Fischer, Inhaber der Unternehmensgruppe Fischer

Auf über 5.000 Quadratmetern setzt Fischer auf modernste Technologie: Das eingesetzte Autostore-Kleinteilelager umfasst zehn autonome Roboter, mehr als 14.000 „intelligente“ Behälter sowie eine KI-gestützte Software zur Optimierung der Kommissionierung. Durch die digitale Prozesssteuerung verkürzt Fischer die Bearbeitungszeiten von Aufträgen erheblich und reagiert damit flexibel auf die steigende Nachfrage, wie es heißt.

In Sachen Effizienz weltweite Spitze

Neben der hohen Automatisierung und Digitalisierung überzeugt das Logistikzentrum durch seine Energieeffizienz. Die 10 eingesetzten Roboter verbrauchen im Betrieb, wie eingangs erwähnt, etwa so viel Energie wie ein herkömmlicher Haushaltsstaubsauger, was die Anlage zu einer der effizientesten automatisierten Logistiklösungen weltweit mache, wie es abschließend heißt.

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