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Schwerlasttransporte Größtes Schienenfahrzeug der Welt geht nach Australien

Ingenieure von Thyssenkrupp Mining Technologies bauen gerade in der westaustralischen Wüstenregion Pilbara zwei Stacker und einen Reclaimer mit einem Gesamtgewicht von 90.000 Frachttonnen zusammen. Angeliefert wurden die fast 200 Komponenten von DB Schenker.

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Transport des größten Schienenfahrzeugs der Welt auf dem Landweg durch die westaustralische Wüstenregion Pilbara.
Transport des größten Schienenfahrzeugs der Welt auf dem Landweg durch die westaustralische Wüstenregion Pilbara.
(Bild: DB Schenker)

Die Eisenerzmine „South Flank“ ist mit 3,6 Mrd. Euro Investitionssumme eines der größten Minenprojekte weltweit. DB Schenker hat jetzt die Anlieferung der Komponenten für die größten Schienenfahrzeuge der Welt abgeschlossen. Die vollautomatischen Geräte werden einmal rund 20.000 t Eisenerz pro Stunde transportieren.

Wir sind stolz darauf, dass die weltweit führenden Hersteller von Industrieanlagen bei außergewöhnlichen Spezialtransporten wie diesem uns von DB Schenker vertrauen.

Thorsten Meincke, Vorstand Luft- und Seefracht DB Schnker

South Flank ist in jeder Hinsicht ein Vorzeigeprojekt. Mit der Größe der Maschinen setzt Thyssenkrupp neue Maßstäbe bei Technik, Logistik und Konstruktion. „Wir haben vor dem Zeitplan 90 % Projektfortschritt erreicht und freuen uns auf einen ebenso erfolgreichen Abschluss und die Übergabe an den Kunden“, sagt Zoran Matijevic, Project Director South Flank bei Thyssenkrupp Mining Technologies.

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Innverhalb von zwei Jahren wurde das Projekt mit 25 Experten von DB Schenker Global Projects & Industry Solutions in der viertgrößten australischen Metropole Perth aus geplant und umgesetzt. Die gigantischen Module wurden auf drei Schiffen von der westaustralischen Marineanlage in Henderson 1770 km in Richtung Norden nach Port Hedland transportiert. Dort wurden sie auf spezielle Hydraulik-Schwerlastwagen verladen und über Land in die 350 km entfernte Mine in der Pilbara-Region gebracht. Die Konvois aus zum Teil 120 m langen Trailer-Kombinationen passierten 27 Brücken und fünf Bahnübergänge.

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