Pipeline-Premiere Erstmals ist grüner Wasserstoff durchs Netz in die Industrie geflossen

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Zum ersten Mal ist erneuerbarer Wasserstoff aus einer Elektrolyseanlage über ein im Aufbau befindliches Kernnetz zu einem industriellen Abnehmer transportiert worden ...

Gute Nachrichten aus der Welt der erneuerbaren Energien! Denn jetzt hat man zum ersten Mal grünen Wasserstoff durch einen Teil des geplanten Kernnetzes (Symbolbild) zu einem industriellen Nutzer fließen lassen. Hier mehr dazu ...(Bild: ©  malp - stock.adobe.com)
Gute Nachrichten aus der Welt der erneuerbaren Energien! Denn jetzt hat man zum ersten Mal grünen Wasserstoff durch einen Teil des geplanten Kernnetzes (Symbolbild) zu einem industriellen Nutzer fließen lassen. Hier mehr dazu ...
(Bild: © malp - stock.adobe.com)

Der vom Energiekonzern RWE in Lingen produzierte grüne Wasserstoff fließt nach Mitteilung des Netzbetreibers Nowega über 120 Kilometer zum Chemiepark Marl des Unternehmens Evonik im Ruhrgebiet, wo sich der Wasserstoff direkt nutzen lässt. Das dem zugrunde liegende Nukleus-Wasserstoff-Projekt GET H2, heißt es weiter, wird dabei in Teilen von den Bundesländern Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen mitfinanziert. Die Premiere gilt nun als wichtiger Meilenstein der Energiewende durch Wasserstoff. RWE will nach eigenen Angaben bis Ende dieses Jahres in Lingen eine Elektrolyseleistung für umgerechnet 200 Megawatt auf die Beine stellen. Vom kommenden Jahr an soll die gesamte Anlage sogar für 300 Megawatt stehen. Der Wasserstoff erfüllt außerdem die EU-Anforderungen für erneuerbare Kraftstoffe nicht-biologischen Ursprungs (RFNBO). Damit erhalten Abnehmer Nachhaltigkeitsnachweise und können so ihrerseits Einsparungen beim Klimagas CO2 geltend machen, wie RWE anmerkt.

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