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KEP-Dienste Hermes gibt Bundesstraßenmaut weiter

Aus einer aktuellen Pressemeldung geht hervor, dass die auf die Paketzustellung spezialisierte Hermes Logistik Gruppe Deutschland GmbH (HLGD) die seit August für das Befahren ausgewählter Bundesstraßen zusätzlich erhobene Mautgebühr an ihre gewerblichen Auftraggeber weitergeben wird.

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Das komplette Service-Portfolio aus einer Hand macht Hermes zum logistischen Partner für viele Versandhändler.
Das komplette Service-Portfolio aus einer Hand macht Hermes zum logistischen Partner für viele Versandhändler.
(Bild: Hermes)

„Die jetzt zusätzlich erhobenen Gebühren sind eine weitere erhebliche Belastung für die schon seit Jahren unter Druck stehende Transportbranche. Wir werden diese zusätzlichen Kosten an unsere Auftraggeber weiterreichen müssen“, erklärt Dirk Rahn, Geschäftsführer Operations der HLGD. Gleiches gelte auch für die Hermes Einrichtungs Service GmbH & Co. KG (HES), die bundesweit private Endkunden mit Möbeln oder Elektrogroßgeräten beliefert, sowie die Hermes Transport Logistics GmbH, die täglich bis zu 6000 Wechselbrücken im deutschen Verkehrsnetz bewegt.

Seit Jahren verschärft sich der Kostendruck

Bereits seit 2005 erhebt das Verkehrsministerium für Lkw ab 12 t Mautgebühren für die Nutzung des 12.800 km umfassenden deutschen Autobahnnetzes. Seit dem 1. August 2012 sind zudem über 1000 km der Bundesstraßen mautpflichtig, die auf einer Länge von mehr als 4 km mindestens vier Fahrspuren umfassen und an Autobahnen angebunden sind.

Die Logistikbranche sieht sich seit Jahren einem stetig wachsenden Kostendruck durch hohe Kfz- und Mineralölsteuern sowie Mautgebühren ausgesetzt. Der intensive Wettbewerb auf dem deutschen Markt sowie die Erwartung von Industrie und Handel, die eigenen Ausgaben für Transportdienstleistungen möglichst niedrig zu halten, verschärften diese Entwicklung noch, wie Hermes verlautbart.

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