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Lagerplanung Hier liegen die häufigsten baulichen Fehler und so können Sie sie vermeiden

Von Lilian Lehr-Kück * Lesedauer: 4 min

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Bei der Lagerplanung verliert man gerne einmal aus dem Blick, was über Augenhöhe liegt – das muss vermieden werden. Außerdem sollten die Gewichtsbelastungen großzügig geplant werden. Für die logistischen Abläufe im Lager sollten unbedingt Flurförderzeuge eingesetzt werden, mit denen in die Höhe gelagert werden kann und Abläufe im Lager beschleunigt werden können.

Fallstricke im Lager lassen sich durch konsequente Lagerplanung und den cleveren Lageraufbau vermeiden.
Fallstricke im Lager lassen sich durch konsequente Lagerplanung und den cleveren Lageraufbau vermeiden.
(Bild: Topregal)

Für Unternehmen, die Lagerbestände führen, ist es wirtschaftlich und logistisch wichtig, den Aufbau des Lagers optimal und effizient zu gestalten. „Bei reinen Handelsunternehmen ist das auch oft der Fall. Hier wird von Anfang an ein großer Fokus auf die Lagerplanung und den Lageraufbau gelegt“, sagt Jürgen Effner, Geschäftsführer der Topregal GmbH, und merkt an: „Die sich verändernden Bedingungen, Kundennachfragen und der immer stärker werdende Onlinehandel zwingen auch kleine und mittelständische Unternehmen aus Fachbranchen wie Lebensmittel, Freizeitbedarf, Baustoffen und Technik dazu, Lagerkapazitäten zu erweitern. Auch aufgrund der in den letzten zwei Jahren entstandenen Lieferengpässe.“ Schnell kommt es beim Bau zu Fallstricken. Welche das sind, verrät der Profi für Lagerbau in den folgenden Abschnitten.

Fehler 1: Nicht planen, sondern einfach machen

Es ist eine Wesensart, die durchaus bemerkenswert ist: Statt viel zu reden oder zu visionieren, einfach anzupacken und loszulegen. „Insbesondere Geschäftsführer, deren eigenes Vorgehen sehr praktisch orientiert ist, sehen in langen Planungen nur Zeit- und Geldverlust“, weiß Effner und mahnt: „Doch wer nicht detailliert plant oder das nur auf dem Papier macht, riskiert, Lagerregale zu erhalten, die aus den verschiedensten Gründen nicht aufgestellt werden können.“ Dazu zählen zum Beispiel nicht bedachte Rohre an der Decke, durch die die eigentliche Deckenhöhe geringer wird.