Suchen

Forschung Hochschule Neu-Ulm eröffnet Logistik-Labor

| Redakteur: Stéphane Itasse

Transporte effizient und nachhaltig zu gestalten gewinnt in der Logistikbranche zunehmend an Bedeutung. Deshalb lernen Studierende im neu eröffneten Logistik-Labor der Hochschule Neu-Ulm (HNU), wie sie mit Touren- und Verkehrsplanungssoftware diese Herausforderungen meistern können.

Firmen zum Thema

Prof. Dr. Oliver Kunze bei der Eröffnung des Logistik-Labors an der Hochschule Neu-Ulm. Bild: Hochschule Neu-Ulm
Prof. Dr. Oliver Kunze bei der Eröffnung des Logistik-Labors an der Hochschule Neu-Ulm. Bild: Hochschule Neu-Ulm
( Archiv: Vogel Business Media )

Transportkosten bleiben das Top-Thema der Branche: 96% der für die Trendstudie Handelslogistik Befragten messen den steigenden Kosten im Transport eine sehr wichtige oder wichtige Bedeutung bei. Es gilt hier, die Effizienz zu steigern, wie der Softwarehersteller PTV mitteilt.

Mit der Frage „Wie“ befassen sich nicht nur die Logistiker, sondern auch Betriebswirte und Wirtschaftsingenieure. Im Logistik-Labor der HNU lernen Studierende das notwendige Handwerk dafür. „In der Lehre nutzen wir Tourenplanungssoftware, um sowohl den BWL-Studenten als auch den Studenten im Fach Wirtschaftsingenieurwesen/Logistik zu verdeutlichen, von welchen Faktoren die Transportkosten in der Flächenversorgung wesentlich beeinflusst werden“, sagt Prof. Dr. Oliver Kunze vom Kompetenzzentrum Logistik. „Das sind neben Benzinpreisen, Maut und Fahrerlöhnen insbesondere die zugesagten Servicezeitfenster für die Kunden und die zugrundeliegende Infrastruktur.“

Laut „Delivering Tomorrow“, einer Studie der Deutschen Post, entfallen von rund 1,62 Mrd. t an Lkw-Emissionen in Europa etwa 25% auf Leerfahrten. Wie sich diese minimieren lassen und wie alternativ intermodale Transportstrukturen aussehen können, sind weitere wichtige Fragen, mit denen sich das Logistik-Labor befasst.

(ID:375994)