Suchen

Corona-Gadgets Jetzt betrieblichen Infektionsschutz einführen

Wenn, wie in der nächsten Zeit zu erwarten, viele Angestellte und Arbeiter an ihre Arbeitsplätze zurückkehren, müssen die Betriebe Infektionsschutzmaßnahmen umsetzen. Eine deutsch-niederländische Kooperation will dabei mit dem „CoronaTracer“ unterstützen.

Firmen zum Thema

Ausgelesen werden die Daten des etwa Streichholzschachtel-großen „CoronaTracer“ über eine auf dem Smartphone oder Tablet installierte App, die den auf der Rückseite aufgedruckten QR-Code scannt.
Ausgelesen werden die Daten des etwa Streichholzschachtel-großen „CoronaTracer“ über eine auf dem Smartphone oder Tablet installierte App, die den auf der Rückseite aufgedruckten QR-Code scannt.
(Bild: Inform )

Die in Vorbereitung befindliche App zur Nachverfolgung von Infektionen mit dem Coronavirus lässt weiter auf sich warten. Unternehmen dagegen müssen nach dem Arbeitsschutzgesetz Maßnahmen zur Sicherstellung der Gesundheit ihrer Mitarbeiter treffen. Dieser Umstand erfordert zu einem gewissen Zeitpunkt eine namentliche Verarbeitung von Verdachts- und Infektionsfällen, die datenschutzkonform durchgeführt werden muss.

Deutsch-niederländische Zusammenarbeit

Der vom Aachener Optimierungsspezialist Inform zusammen mit dem niederländischen Unternehmen SafeDrivePod vorgestellte „CoronaTracer“ ist der erste auf dem deutschen Markt. Das kleine Gerät ist die in Sachen Infektionsschutz praxistaugliche Alternative zu Tracking-Apps auf Smartphones.

Alle 10 s scannt der „CoronaTracer“ seine Umgebung und zeichnet die umgebenden „CoronaTracer“ auf.
Alle 10 s scannt der „CoronaTracer“ seine Umgebung und zeichnet die umgebenden „CoronaTracer“ auf.
(Bild: Inform )

Der „CoronaTracer“ ist ein kleines Gerät, das der Mitarbeiter zusätzlich zu seinem Mitarbeiterausweis am Körper trägt. Wenn Mitarbeiterausweise beispielsweise um den Hals getragen werden, ist schnell ersichtlich, ob Mitarbeiter ihre Tracer bei sich haben oder nicht. Die kleinen Helfer speichern nicht die Namen des Mitarbeiters, Annäherungen mit anderen Tracern unterhalb einer Distanz von 2 m werden anonym registriert. Die Zuordnung zu den Mitarbeitern wird nur an einer anerkannten Vertrauensstelle hinterlegt, beispielsweise in der Personalabteilung.

Sechs bis zwölf Monate Lebensdauer

Bei einer Covid-19-Infektion kann die Personalabteilung die Kontakte des entsprechenden „CoronaTracers“ für die letzten zwei Wochen auslesen und die Kontaktpersonen identifizieren. Wie Inform mitteilt, genügen die Gadgets höchsten Anforderungen an Datenschutz und Privatsphäre. Sie müssen nicht aufgeladen werden, sondern enthalten eine Batterie und sind daraufhin optimiert, wenig Energie zu verbrauchen. Bei typischen Arbeitszeiten ermöglicht dies eine Lebensdauer von sechs bis zwölf Monaten.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 46578227)