Digitalisierung

Jetzt die Lieferkette zukunftsfähig machen

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Dabei ist eine nahtlose Einbindung weiterer Software und Maschinen unerlässlich, um die Supply Chain agil zu halten. Ein offenes API-Framework für eine schnelle sowie einfache Integration neuer Technologien und Anwendungen macht das System zukunftsfest und sichert den Nutzen weiterer entsprechender IT-Investitionen.

Algorithmen erlauben proaktive Entscheidungen

Diese umfassende Integration wird ihrerseits zum zentralen Treiber von Innovation – durch erhöhte Visibilität, neue Möglichkeiten der Datenanalyse und durch die Schaffung von Grundlagen für maximale Agilität. Intelligente Tracking-Lösungen und interaktive Dashboards ermöglichen den Unternehmen eine Rationalisierung der Abläufe sowie eine effizientere Kooperation mit vor- und nachgelagerten Partnern. Datengesteuerte Supply Chains sind in der Lage, auf antizipierte Marktveränderungen zu reagieren. Zudem lässt sich damit jederzeit die Performance der Lieferketten-Prozesse präzise nachverfolgen.

Die Identifizierung des richtigen Technologiepartners beispielsweise bei stationärer Fördertechnik kann erfolgskritisch sein.
Die Identifizierung des richtigen Technologiepartners beispielsweise bei stationärer Fördertechnik kann erfolgskritisch sein.
(Bild: Reply)

Das „Tüpfelchen auf dem i“ sind hier Entscheidungsalgorithmen, denn sie erlauben proaktive Entscheidungen und Maßnahmen. Die erforderliche Agilität wird durch den Einsatz modularer Lösungen gesichert. Sie sorgen für die nötige Flexibilität und Anpassungsfähigkeit in volatilen Szenarien und Kontexten. Solche Lösungen bieten idealerweise einen Katalog von Business-Services, die unterschiedlich und bedarfsgerecht kombiniert werden können, ganz so wie Apps auf einem Smartphone bei Bedarf hinzugefügt werden können. Hierin liegt eine zentrale Voraussetzung für die schnelle und kosteneffiziente Entwicklung neuer Anwendungen aus Sicht der Plattformbetreiber, die sicherstellt, dass die Leistung der Plattform stets auf der Höhe der Zeit bleibt und den Kundenanforderungen gerecht wird.

Schritt für Schritt zur smarten Supply Chain

Konkret können Unternehmen mit einer intelligenten Schritt-für-Schritt-Politik den Weg zu einer zukunftsfähigen Supply-Chain-Struktur ebnen. Es beginnt mit der Identifizierung bestehender Lücken in der (bereits digitalen) Supply Chain. Darauf folgt die Erarbeitung einer digitalen Roadmap, die auf die individuellen geschäftlichen Anforderungen zugeschnitten ist. Hierbei hilft oft ein Blick über den Tellerrand: Beispiele aus anderen Branchen können die eigene Perspektive erweitern und das gesamte Spektrum von Nutzen und Chancen digitaler Technologien aufzeigen. Wichtig ist es, die Bereitschaft zum Testen und Experimentieren mitzubringen, nur so können Unternehmen maximal von der Agilität profitieren, die solche neuartigen Systemarchitekturen ermöglichen. Hier ist oftmals ein Umdenken gefragt, denn in den meisten Unternehmen war ein „Auch Versuch macht klug!“ nicht gängige Praxis.

Ganz wesentlich sind die Fähigkeit und der Wille zur Kooperation: vor allem die Wahl des richtigen Technologiepartners ist erfolgskritisch. Hier geht es vor allem um Zielgenauigkeit und eine klare Strategie, denn die Identifizierung des richtigen Technologiepartners ist erfolgskritisch. Durch Zielgenauigkeit und eine klare Strategie fungiert er gewissermaßen als „Reisebegleiter“ und technische Leitplanke auf der Straße zur smarten, integrierten Supply Chain.

Ergänzendes zum Thema
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Der Stand im Jahr 2019

In 2019 werden die ersten Unternehmen bereits erfolgreich auf spezielle Supply-Chain-Execution-Plattformen setzen und damit den Grundstein legen für schnellere und transparentere Prozesse sowie eine reibungslose Kooperation als Voraussetzung für die Fortentwicklung innovativer Services und höhere Effizienz.

* Piercarlo Benetti ist Head of Research & Development bei Logistics Reply in 20151 Mailand (Italien), Tel. (00 39-02) 53 57 61, info@reply.com

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